Opferreicher Friedenseinsatz

Anschlag in Mali: Zwei Blauhelmsoldaten getötet

Blauhelmmission der Vereinten Nationen in Mali

Zwei UN-Blauhelme sind bei einem Anschlag in Mali ums Leben gekommen. UN-Sprecher Stéphane Dujarric sagte, die beiden Ägypter seien mit ihrem gepanzerten Fahrzeug am Freitag nahe der Stadt Douentza in der Region Mopti auf eine Sprengfalle gefahren, als sie einen Konvoi mit Zivilisten eskortierten. Ein weiterer Soldat der UN-Mission sei verletzt worden. Der UN-Sicherheitsrat und UN-Generalsekretär António Guterres verurteilten den Anschlag.

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Es war der sechste Zwischenfall dieser Art in weniger als zwei Wochen und der zweite tödliche Anschlag auf UN-Soldaten diese Woche. Am Mittwoch hatten mutmaßliche islamische Extremisten einen UN-Konvoi angegriffen und dabei einen jordanischen Blauhelmsoldaten getötet.

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Seit einem Putsch vor zehn Jahren ist Mali nicht zur Ruhe gekommen. Derzeit regiert dort eine Militärjunta, die im August 2020 die Macht an sich riss. Islamische Extremisten, die früher vor allem im Norden des Landes aktiv waren, haben sich seit 2015 auch im dichter bevölkerten Zentrum Malis festgesetzt. Seit 2013 sind 255 Soldaten und Mitarbeiter der UN-Mission in Mali ums Leben gekommen. Es ist damit der opferreichste Friedenseinsatz der Vereinten Nationen weltweit.

RND/AP

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