Sieht keine Gasmangellage auf Deutschland zukommen

„Mutwinter“ statt „Wutwinter“: Ramelow plädiert für mehr Gelassenheit

Nach der Einigung von Bund und Ländern auf ein Paket zur Finanzierung der geplanten milliardenschweren Entlastungen hat Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow zu mehr Gelassenheit aufgerufen.

Nach der Einigung von Bund und Ländern auf ein Paket zur Finanzierung der geplanten milliardenschweren Entlastungen hat Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow zu mehr Gelassenheit aufgerufen.

Erfurt. Nach der Einigung von Bund und Ländern auf ein Paket zur Finanzierung der geplanten milliardenschweren Entlastungen hat Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow zu mehr Gelassenheit aufgerufen. Neue Formen der Energieversorgung würden jetzt „richtig Fahrt“ aufnehmen, sagte der Linke-Politiker nach der Ministerpräsidentenkonferenz. „Raus aus dem Schock, den wir hatten und weg von der Hysterie“, sagte Ramelow. In den kommenden Wochen müsse hart gearbeitet werden. Den Menschen müssten die Politiker wieder Mutsignale geben. „Das bedeutet für mich Mutwinter statt Wutwinter“, sagte Ramelow.

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„Das ist alles ein Stück weit einer Hysterie geschuldet“

Zudem betonte er, dass es keine Gasmangellage in diesem Winter geben werde. Man werde ausreichend Gas haben und es werde auch keine Blackouts geben. Die Menschen sollten ihre Elektro-Heizstrahler wieder wegpacken und auch keine Teelichter zum Heizen nutzen. „Das ist alles ein Stück weit einer Hysterie geschuldet“, sagte Ramelow.

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Er wolle in Thüringen nun schauen, welche Unternehmen etwa nicht in das von Bund und Ländern auf den Weg gebrachte Raster an Hilfen passten. Für sie könne der Thüringer Hilfsschirm greifen. „Jetzt geht es um Feinarbeit.“

Die Beratungen der Regierungschefinnen und Regierungschefs von Bund und Ländern am Mittwoch bezeichnete Ramelow als „extrem sachlich und extrem schnell“.

Der 66-Jährige kündigte zudem an, neben dem dort beschlossenen 49-Euro-Ticket ein günstiges Thüringer Ticket entwickeln zu wollen, das für junge Menschen gelten soll. „Meine Idee ist ein 29-Euro-Ticket bis zum 29. Lebensjahr oder ein 28-Euro-Ticket bis zum 28. Lebensjahr.“ Die Studierenden hätten bereits ein Semesterticket, für die Auszubildenden gebe es das Azubi-Ticket. In dem neuen Modell sollten nun auch die Gymnasiasten günstig in Thüringen Bahn oder Bus fahren können.

Bund und Länder einig: Das 49-Euro-Ticket kommt

Nach langem Streit haben sich Bund und Länder auf eine Finanzierung des Nahverkehrs verständigt.

Bund und Länder hatten sich am Mittwoch auf die Finanzierung eines 49-Euro-Tickets geeinigt, das deutschlandweit im Nah- und Regionalverkehr gelten soll. Angestrebt wird ein Start des „Deutschlandtickets“ im Januar. Es soll helfen, die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs zu steigern und die Klimaziele zu erreichen.

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RND/dpa

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