„Müssen Ukraine unterstützen"

Nach Gespräch mit Scholz: Ursula von der Leyen sieht Demokratien gegen Autokratien kämpfen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach von einem Kampf der Autokratien gegen Demokratien.

Washington. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine geht in seiner Dimension nach Überzeugung von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen weit über die beiden Länder hinaus. „Das ist nicht nur ein Kampf der Ukraine gegen Russland“, sagte von der Leyen am Sonntag nach einem Treffen mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Berlin im US-Sender CNN.

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„Es geht auch um den Kampf der Demokratien gegen die Autokratien, und deshalb ist es für uns wirklich existenziell, die Ukraine und ihre großartige Führung auf jede erdenkliche Weise zu unterstützen.“

Von der Leyen betonte: „Niemand bezweifelt, dass dieses tapfere ukrainische Volk und die hervorragende Führung von (dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr) Selenskyj alle für unsere gemeinsamen Werte kämpfen, dass sie zu unserer europäischen Familie gehören.“

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Der Antrag auf einen Beitritt zur EU habe einen Prozess angestoßen, der aber noch Zeit benötige. Auf die Frage nach einem frühestmöglichen Beitrittstermin antwortete sie: „Das ist schwer zu sagen, weil es natürlich davon abhängt, wie die Entwicklung vor Ort ist.“ Für einen Beitritt sei noch einige Arbeit notwendig.

RND/dpa

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