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Gespräch zur Lage in der Ukraine

Nach wochenlanger Funkstille: Scholz telefoniert mit Putin

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bei seinem Treffen mit dem russischen Präsident Wladimir Putin in Moskau Mitte Februar.

Nach wochenlanger Funkstille haben Bundeskanzler Olaf Scholz und Russlands Präsident Wladimir Putin nach Angaben aus Moskau wieder miteinander telefoniert. Das Gespräch zur Lage in der Ukraine habe auf Initiative der deutschen Seite stattgefunden, teilte der Kreml am Freitag mit.

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Scholz äußerte sich auf Twitter zu den Inhalten des 75-minütigen Gesprächs: „Drei Dinge aus meinem heutigen langen Telefonat mit Putin: Es muss schnellstmöglich einen Waffenstillstand in der Ukraine geben. Die Behauptung, dass dort Nazis herrschen, ist falsch. Und ich habe ihn auf die Verantwortung Russlands für die globale Lebensmittellage hingewiesen.“

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Scholz hatte nach Kriegsbeginn mehrfach mit Putin telefoniert, dann brach der Kontakt aber ab. In einem „Stern“-Interview hatte der Kanzler in der vergangenen Woche gesagt, dass er vor vier Wochen zuletzt mit dem russischen Präsidenten gesprochen habe. Nach den Mitteilungen des Bundespresseamts fand das Telefonat am 30. März statt. „Wenn es etwas zu bereden gibt, werde ich den Kontakt wieder aufnehmen“, hatte Scholz in dem Interview gesagt. „Unsere Priorität ist klar: Die Kriegshandlungen müssen sofort beendet werden.“

Am 9. Mai hatte Putin seine mit Spannung erwartete Rede bei der Militärparade zum 77. Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg gehalten. Sie fiel weitaus weniger scharf aus, als viele erwartet hatten. Es war befürchtet worden, Putin könnte die Generalmobilmachung ausrufen oder der Ukraine formell den Krieg erklären. Russland hatte am 24. Februar einen Angriff auf die Ukraine gestartet.

RND/dpa

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