Stimmabgabe bis 2. September

Wer folgt auf Premier Boris Johnson? Tory-Mitglieder beginnen Wahl

Der britische Premier Boris Johnson spricht auf dem Commonwealth Business Forum in Birmingham (Archivbild).

Der britische Premier Boris Johnson spricht auf dem Commonwealth Business Forum in Birmingham (Archivbild).

London. Knapp vier Wochen nach dem angekündigten Rückzug des britischen Premierministers Boris Johnson beginnen die Mitglieder der Konservativen Partei am Montag die Wahl eines Nachfolgers. Zur Abstimmung stehen Außenministerin Liz Truss und Ex-Finanzminister Rishi Sunak. Die beiden setzten sich in mehreren Wahlrunden in der konservativen Parlamentsfraktion durch.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Für die Stimmabgabe ist Zeit bis zum Nachmittag des 2. September. Die Entscheidung kann bis dahin beliebig oft geändert werden. Das Ergebnis soll am 5. September verkündet werden. Die Siegerin oder der Sieger zieht dann auch in den Regierungssitz in der Downing Street ein. Außenministerin Truss gilt als Favoritin. Der amtierende Premier Johnson hatte am 7. Juli nach beispiellosem Druck aus seinem Kabinett seinen Rückzug angekündigt. Vorausgegangen waren mehrere Skandale.

Sunak und Truss im Rennen um Johnson-Nachfolge

Ex-Finanzminister Rishi Sunak oder Außenministerin Liz Truss. Einer von beiden wird demnächst in der Downing Street Number 10 einziehen.

Wahlberechtigt sind alle Mitglieder, die spätestens am 3. Juni in die Tory-Partei eingetreten sind. Für Kritik sorgt wie bei früheren Stichwahlen, dass nur ein kleiner Kreis über die Person an der Spitze des Landes mit etwa 67 Millionen Einwohnern entscheidet.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Tory-Partei macht keine Angaben zur Zahl ihrer Mitglieder. Als 2019 Boris Johnson gewählt wurde, stimmten etwa 160.000 Menschen ab, etwa 0,3 Prozent der gesamten Wählerschaft. Schätzungen gehen nun von bis zu 200.000 Mitgliedern aus. Eine vorgezogene Parlamentswahl nach der Entscheidung ist nicht vorgesehen. Die nächste reguläre landesweit Abstimmung ist für 2024 geplant.

RND/dpa

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen