Betrieb kurzzeitig eingestellt

Bombendrohung: Erdgasanlage in Norwegen evakuiert

Die norwegische Erdgasanlage wurde am Donnerstag evakuiert (Symbolbild).

Die norwegische Erdgasanlage wurde am Donnerstag evakuiert (Symbolbild).

Nyhamna. In Norwegen ist eine Erdgas verarbeitender Betrieb nach einer Bombendrohung evakuiert worden. Die Anlage in Nyhamna 375 Kilometer nordwestlich von Oslo habe den Betrieb kurzzeitig eingestellt, berichtete die Nachrichtenagentur NTB am Donnerstag.

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Es gebe keinerlei Hinweise, dass die Drohung einen echten Hintergrund hatte. Der Täter sei der Polizei wegen ähnlicher Vorgänge bereits bekannt, sagte Polizeisprecher Per Åge Ferstad. Der Betreiber Shell erklärte, die Angestellten hätten ihre Arbeit wieder aufgenommen.

Norwegen einer der wichtigsten Gaslieferanten für Europa

Der Betrieb in Nyhamna verarbeitet Gas aus dem Ormen-Lange-Gasfeld im Atlantik, das anschließend nach Großbritannien exportiert wird. Norwegen ist nach dem Ende russischer Erdgaslieferungen einer der wichtigsten Gaslieferanten für Europa geworden. Unter anderem liefert es über eine Leitung in der Ostee Erdgas nach Polen. Diese kreuzt die Pipelines Nord Stream 1 und 2, die von Russland nach Deutschland verlaufen und durch Explosionen Ende September schwer beschädigt wurden. Das hat zu erhöhter Sorge um Infrastrukturanlagen geführt.

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RND/AP

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