Grünen-Chef kritisiert Arbeitsminister Heil

Nouripour: „Können nicht Gelder ausgeben, ohne Klimaschutzmaßnahmen mitzudenken“

Grünen-Chef Omid Nouripour.

Berlin. Grünen-Chef Omid Nouripour sieht das bisherige Konzept für ein soziales Klimageld von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) skeptisch. „Beim Klimageld werden wir darauf achten, dass auch Klima drin ist“, sagte Nouripour den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es müsse „auch einen Steuerungseffekt beim Klimaschutz haben“. Beim bisherigen Vorschlag erkenne er diesen nicht.

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Heil hatte vorgeschlagen, Menschen mit einem Einkommen bis 4000 Euro brutto im Monat ab 2023 einmal pro Jahr einen staatlichen Zuschuss zu zahlen und damit steigende Energiepreise auszugleichen. Die Ampel-Partnerin FDP hatte den Vorschlag aber bereits skeptisch bis ablehnend kommentiert.

Nouripour betonte: „Wir können in dieser Krise nicht Gelder ausgeben, ohne die notwendigen Klimaschutzmaßnahmen mitzudenken. Sonst werden wir in Zukunft sehr viel mehr ausgeben müssen.“

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Grundsätzlich hilft gegen die steigenden Energiepreise, seine Ausgaben zu kalkulieren und einen Überblick über die Fixkosten zu haben.

Es müssten Anreize geschaffen werden, von fossilen auf erneuerbare Energien und auf Energieeffizienz umzusteuern. Den Menschen müsse man dann beim Umstieg Unterstützung zukommen lassen. „Über die Details müssen wir in der Koalition miteinander reden“, sagte der Grünen-Politiker.

RND/dpa

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