Folgen der Sanktionen gegen Russland

Linke-Politiker: Ölembargo schadet Ostdeutschland, nicht Putin

Bei der Wahl zum Parteivorsitz gescheitert: Der Leipziger Bundestagsabgeordnete Sören Pellmann (Linke).

Ein überstürzter Ausstieg helfe auch nicht der Transformation in Richtung Erneuerbare, sagt Sören Pellmann, Abgeordnete der Linken, zu dem europäischen Kompromiss für ein Ölembargo gegen Russland.

Leipzig. Das Embargo russischen Öls ist nach Ansicht von Linke-Politiker Sören Pellmann unwirksam und falsch. Es schade Ostdeutschland, aber nicht dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, sagte der Leipziger Bundestagsabgeordnete am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. „Russland profitiert schon jetzt von den steigenden Preisen und hat keine Probleme, anderswo zu verkaufen. Hierzulande wird das Embargo weiteres Öl ins Inflationsfeuer gießen. Ein überstürzter Ausstieg, der die Wirtschaft nach unten zieht, hilft auch nicht der Transformation in Richtung Erneuerbare.“

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Pellmann zufolge gibt es immer noch keinen Garantieplan der Bundesregierung für Arbeitsplätze und Versorgungssicherheit. „Angesichts der Rekordinflation und der Gaskrise darf beim Ölembargo das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. Wenn man merkt, dass man im falschen Zug sitzt, sollte man bei nächster Gelegenheit aussteigen. Nicht ohne Grund lehnt die Mehrheit der Ostdeutschen das Embargo ab.“

RND/dpa

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