Bundespräsidentenwahl: Mehr als 70 „Nachrücker“ wählen mit

Die 17. Bundesversammlung im zum Plenarsaal umfunktionierten Paul-Löbe-Haus.

Berlin. Unter den 1472 Teilnehmern der Bundesversammlung waren am Sonntag mehr als 70 sogenannte Nachrücker. Wie die Bundestagsverwaltung auf Anfrage mitteilte, rückten bis Samstagabend 73 Wahlmänner und -frauen als Ersatzdelegierte nach.

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Dass etliche Delegierte ihre Teilnahme absagen mussten, hat auch mit der Corona-Pandemie zu tun. Entertainer Klaas Heufer-Umlauf darf zum Beispiel nach einem positiven Corona-Test nicht mitwählen, wie die Nordwest-Zeitung berichtet. Auch den Musiker Oliver Perau hat es erwischt.

2150 Menschen getestet

Um die Wahl des Bundespräsidenten nicht zum Corona-Hotspot werden zu lassen, mussten alle Delegierten ein negatives aktuelles Testergebnis vorweisen. Vor dem Reichstagsgebäude wurde eigens ein Testzentrum aufgebaut.

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In dem Zelt seien am Samstag 2150 Menschen getestet worden, berichtete ein Sprecher. Bei etwa der Hälfte der zwölf positiven Fälle, die dort gezählt worden seien, habe es sich um Delegierte gehandelt.

RND/dpa

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