Wer löst Armin Laschet an der CDU-Spitze ab? Jetzt beginnt das Rennen

Wer folgt auf Armin Laschet an der CDU-Spitze?

Wer folgt auf Armin Laschet an der CDU-Spitze?

Berlin. Von diesem Samstag an können Bewerber für den Posten des CDU-Vorsitzenden nominiert werden. Die Frist läuft bis zum 17. November. Der neue Parteichef soll auf einem Parteitag im Januar in Hannover gewählt werden. Davor werden aber noch die Parteimitglieder zur Nachfolge von Armin Laschet befragt.

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Als wahrscheinliche Kandidaten gelten der ehemalige Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz und der Außenpolitiker Norbert Röttgen. Beide hatten sich zuvor schon vergeblich um den Parteivorsitz beworben. Allerdings waren die Mitglieder damals nicht direkt in das Verfahren eingebunden gewesen. Auch Gesundheitsminister Jens Spahn gilt als Favorit.

CDU-Chef: männlich und aus NRW?

Für möglich, aber weniger wahrscheinlich hält man in Parteikreisen, dass sich Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus oder der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung der CDU/CSU, Carsten Linnemann, um den Posten bewerben. Auch über Linnemann als möglicher Generalsekretär neben einem CDU-Chef Merz war zuletzt spekuliert worden. Alle fünf Favoriten sind männlich und kommen aus Nordrhein-Westfahlen – dies hatte zuletzt auch für Kritik gesorgt.

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Die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner vertritt die Ansicht, sollte ein Mann neuer CDU-Vorsitzender werden, müsste der Generalsekretär-Posten mit einer Frau besetzt werden. Es gebe „viele gute und fähige Frauen in unserer Partei, die noch nicht allen so bekannt sind. Aber das kann sich ja ändern“, sagte sie der „Rheinischen Post“.

Laschets Nachfolger in NRW erwägt Teamlösung

Der neue NRW-Ministerpräsident und Landesparteichef Hendrik Wüst sieht Chancen für eine Teamlösung bei einem künftigen CDU-Bundesvorsitz. „Ich halte es auch in der CDU Deutschlands für erreichbar, dass es einen möglichst breiten Konsens gibt - womöglich eine Lösung, bei der sich mehrere Menschen mit Ambitionen zu einem Team zusammentun“, sagte Wüst der Zeitung.

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Wüst erklärte, der Idealfall wäre, „dass man gar keine streitige Abstimmung mehr hat“. Komme es aber zum Wettbewerb, sei das auch kein Unglück, sondern schlicht ein demokratischer Prozess, zitierte die Zeitung den CDU-Politiker. Die Phase der personellen Neuorientierung solle möglichst kurz sein. Wüst war Ende Oktober als Laschets Nachfolger zum Ministerpräsidenten gewählt worden.

RND/dpa

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