Curevac will bis Ende des Jahres bis zu 300 Millionen Impfdosen ausliefern

Das Logo des Biotech-Unternehmen Curevac mit dem Slogan „The RNA people“ steht an der Unternehmenszentrale.

Das Logo des Biotech-Unternehmen Curevac mit dem Slogan „The RNA people“ steht an der Unternehmenszentrale.

Berlin. Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac will bis Ende des Jahres 300 Millionen Dosen seines mRNA-Impfstoffes ausliefern. Das kündigte Vorstandschef Franz-Werner Haas am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Bayer-Vorstand Stefan Oelrich an.

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2022 sei das Ziel dann die Produktion von einer Milliarde Dosen. Wann mit einer Zulassung des Curevac-Impfstoffes gerechnet wird und wann die ersten Impfdosen ausgeliefert werden, ließ Haas allerdings offen.

Bayer: 160 Millionen Dosen in 2022

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer erklärte, im kommenden Jahr zunächst 160 Millionen Dosen des Curevac-Impfstoffes vor allem in Wuppertal zu produzieren. Die ersten Dosen könnten möglicherweise schon Ende diesen Jahres geliefert werden, sagte Vorstand Oelrich.

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Bayer und Curevac hatten bereits Anfang des Jahres eine Kooperation angekündigt, die der Zusammenarbeit von Biontech mit dem US-Konzern Pfizer ähnelt. Dabei soll Bayer unter anderem im Zulassungsprozess helfen, bei der Produktion und der Logistik. Der Curevac-Impfstoff befindet sich derzeit noch in der klinischen Phase-III-Studie, in der das Präparat an zehntausenden Freiwilligen getestet wird.

Spahn wiederholte seine Aussage, dass bis zum Sommer jedem Bürger ein Impfangebot gemacht werden könne. Es sei aber wichtig, auch darüber hinaus Impfstoffe zur Verfügung zu haben, betonte der Minister. Denn niemand wisse, ob und wann Auffrischimpfungen nötig seien oder ob es neue Mutationen gebe.

Zwangslizenzen, um die Produktion zu erweitern, lehnte er erneut ab. „Wir brauchen keine Zwangslizenzen in einem Bereich, in dem die Unternehmen freiwillig kooperieren“, sagte er.

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