Conte besucht erstmals seit Virus-Ausbruch Corona-Hotspot Lombardei

Mailand. Italiens Regierungschef Giuseppe Conte hat bei seinem ersten Besuch seit Beginn der Corona-Krise in der besonders betroffenen Lombardei die nur minimale Lockerung der Ausgangsbeschränkungen verteidigt. "Alle haben gehofft, dass wir schnell zur Normalität zurückkehren, aber die Bedingungen sind dafür nicht gegeben, das müssen wir klar und deutlich sagen", erklärte Conte am Montagabend bei einem Besuch in Mailand.

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Die Regierung arbeite nun unter anderem an einem "Plan für die Kindheit". Schulen und Kitas sind seit Ende Februar geschlossen und bleiben es bis September. Kinder dürfen bisher auch nicht vor die Haustür, um mit Freunden zu spielen.

Spazieren erlaubt, viele Firmen dürfen wieder öffnen

Am Sonntag hatte Conte die “Phase 2” mit einigen Lockerungen bekannt gegeben. Dabei sollen ab 4. Mai die Menschen wieder zum Spazieren rausgehen dürfen. Auch viele Firmen dürfen die Produktion wieder aufnehmen. Allerdings entbrannte ein Sturm der Entrüstung, weil Geschäfte, Bars, Friseure und vieles andere noch zu bleiben und man auch keine Freunde treffen darf. Die Kirche dringt zudem auf eine schnelle Wiederaufnahme von Gottesdiensten.

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Conte besuchte in der Nacht auch Bergamo und Brescia, die am schlimmsten von der Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen Städte. Rund 27.000 Menschen starben im Zuge der Pandemie bisher in Italien, ein Großteil von ihnen in der Lombardei. Der Lockdown gilt seit dem 10. März und ist bisher der längste in Europa. Der erste Ausbruch wurde am 21. Februar in der Stadt Codogno in der Lombardei bekannt - allerdings gehen Experten davon aus, dass das Virus schon viel länger in Italien zirkulierte.

RND/dpa


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