Auch wegen Omikron: Weil kündigt Weihnachtsruhe in Niedersachsen an – ohne andere Bundesländer

Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident Niedersachsen, hält eine Regierungserklärung zur Corona-Pandemie im niedersächsischen Landtag. (Archivbild)

Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident Niedersachsen, hält eine Regierungserklärung zur Corona-Pandemie im niedersächsischen Landtag. (Archivbild)

Hannover. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) will verschärfte Kontaktbeschränkungen zwischen Weihnachten und Neujahr auch ohne andere Bundesländer schnell auf den Weg bringen.

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„Es empfiehlt sich, einen Damm zu erhöhen, wenn das Hochwasser noch nicht da ist“, sagte Weil am Freitag dem Evangelischen Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen (ekn). Das Corona-Infektionsniveau in Deutschland, aber auch in Niedersachsen sei zu hoch und müsse gesenkt werden. Mit der neuen Omikron-Variante warte zudem eine weitere, sehr große Herausforderung.

Weil hatte mehrfach eine Art bundesweite Weihnachtsruhe vorgeschlagen. Diese kam in der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag nicht zustande. „Ich hätte mir einen gemeinsamen Weg sehr gut vorstellen können, jetzt wird jedes Land für sich über die richtigen Maßnahmen entscheiden müssen“, sagte er dem ekn weiter. In Niedersachsen werde das „sehr kurzfristig“ geschehen.

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Niedersachsen hebt Präsenzpflicht an Schulen vor Weihnachten auf

Zudem wird die Präsenzpflicht an Niedersachsens Schulen zur Eindämmung des Coronavirus vor Weihnachten aufgehoben. Vom 20. Dezember an und damit drei Tage vor Ferienbeginn könnten die Schülerinnen und Schüler auf Antrag der Eltern vom Unterricht befreit werden, kündigte die Landesregierung am Freitag in Hannover an.

Nach der aktuellen vierten Infektionswelle rechnet Weil auch mit einer weiteren fünften Welle. „Man muss das realistischerweise mindestens mit einkalkulieren, sagen uns die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler“, fügte er hinzu. Das liege daran, dass die Omikron-Variante noch ansteckender als die Delta-Variante sei. „Deswegen ist es sinnvoll, wenn man sich das klarmacht und entsprechend jetzt auch schon reagiert.“

RND/epd/dpa

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