Corona: Kulturstaatsministerin Roth sieht „klare Perspektive“

Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) bei der Berlinale.

Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) bei der Berlinale.

Berlin. Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) sieht angesichts der geplanten Corona-Lockerungen Licht am Ende des Tunnels für den durch die Pandemie gebeutelten Kulturbetrieb. „Ich bin sehr glücklich, dass wieder mehr möglich wird“, sagte sie dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Endlich gibt es für den gesamten Kulturbereich eine klare Perspektive.“

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Wenn sich das Infektionsgeschehen nicht noch einmal wesentlich dramatisiere, könnten kulturelle Einrichtungen ab dem 20. März wieder ganz auf Zugangs- und Kapazitätsbeschränkungen verzichten. Museen, Theater, Konzerthäuser und Kinos könnten sich darauf einstellen, dass mit dem Frühling auch der Normalbetrieb in ihre Häuser zurückkehre.

Die Grünen-Politikerin zeigte sich zudem „sehr froh“, dass die Berlinale unter strengen Hygieneregeln stattfinden könne. Das sei für den Festivalstandort Berlin und die Branche enorm wichtig.

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Sie fügte jedoch hinzu: „Ich finde es sehr schade, dass die Leipziger Buchmesse komplett abgesagt wurde und nicht zumindest die Lesungen stattfinden konnten. Im kommenden Jahr muss die Messe auf jeden Fall wieder stattfinden, sonst verliert Deutschland einen kulturellen Leuchtturm.“

Im Übrigen müsse man mit Blick auf Corona vorsichtig bleiben. „Sollte es im Herbst zu erneuten Einschränkungen kommen, dann müssen wir darauf vorbereitet sein, nicht zuletzt mit dann erneuerten Hilfsprogrammen für Künstlerinnen und Künstler“, betonte die Staatsministerin.

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