Lauterbach warnt: Kinder müssen auch in Schulen weiter geschützt werden

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).

Berlin. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat trotz leicht sinkender Neuinfektionszahlen vor einem kompletten Aufgeben der Corona-Schutzmaßnahmen in den Schulen gewarnt. Wie bei Erwachsenen gelte es, auch die Kinder in einen „geschützten Raum hinein“ mitzunehmen und „nicht eine Durchseuchung in den letzten Monaten bis zum besseren Wetter“ zuzulassen, sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin. „Das ist nicht akzeptabel.“ Die Bundesregierung fordere weiter zu einem guten Schutz der Kinder auf. Dazu zählten bei den gerade noch hohen Inzidenzen natürlich auch Masken.

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Der Immunologe Michael Meyer-Hermann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig erläuterte, vorrangig müsse dafür gesorgt werden, dass Schulen „stabil und gleichmäßig“ offen blieben. Man könne daher Masken in den Schulen dann absetzen, „wenn das dieses Ziel nicht gefährdet“. Er wies hin auf erhebliche mentale Belastungen für Kinder durch Unsicherheit, wie es weitergehe - etwa mit einem dauernden Hin und Her zwischen verschiedenen Regeln auch zu Masken.

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Lauterbach begrüßte die jüngste Stellungnahme des Corona-Expertenrats der Bundesregierung, dass der Schutz der Kinder sehr wichtig sei. Er ärgere sich immer, wenn die Rede davon sei, dass Infektionen für Kinder unbedenklich seien oder gar unbedenklicher als Impfungen. „Das ist beides schlicht falsch.“

RND/dpa

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