Spahn: Habe eine „grundsätzlich sehr skeptische Haltung“ gegenüber einer allgemeinen Impfpflicht

Zugleich sei er aber in der „Ansprache sehr klar“. Die Impfung sei der einzige Weg aus der Pandemie, so Spahn.

Zugleich sei er aber in der „Ansprache sehr klar“. Die Impfung sei der einzige Weg aus der Pandemie, so Spahn.

Der noch amtierende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn deutet an, dass er im Bundestag gegen eine allgemeine Impfpflicht stimmen werde. Er habe in dieser Frage eine „grundsätzlich sehr skeptische Haltung“, sagte Spahn. Er habe wiederholt sein Wort gegeben, dass eine solche allgemeine Impfpflicht nicht kommen werde. „Das wird auch mein Abstimmungsverhalten bestimmen.“ Zugleich sei er aber in der „Ansprache sehr klar“. Die Impfung sei der einzige Weg aus der Pandemie.

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Spahn: „Helfen Sie mit, weiteres Leid zu verhindern“

In seiner vermutlich letzten Bundespressekonferenz als amtierender Gesundheitsminister nahm er zudem alle Bürgerinnen und Bürger in die Pflicht. „Es geht jetzt darum, die vierte Welle gemeinsam zu brechen.“ Dazu sei jeder aufgerufen, seine Kontakte „so weit es geht“ zu reduzieren. „Helfen Sie mit, weiteres Leid zu verhindern.“

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Nach einem leichten Rückgang in den vergangenen drei Tagen ist die Sieben-Tage-Inzidenz nun wieder gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 442,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 439,2 gelegen, vor einer Woche bei 438,2 (Vormonat: 169,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 74.352 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 76.414 Ansteckungen.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 5,47 an (Mittwoch: mit 5,61). Der Wert spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte drei, sechs und neun in den Bundesländern können dort jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden.

RND/Reuters/dpa

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