„Vorreiter sein“: Habeck fordert Umstellungen von Werften und Reedereien in Mecklenburg-Vorpommern

Robert Habeck, Co-Bundesvorsitzender der Grünen, bei einer Wahlkampfveranstaltung auf dem Alten Markt in Schwerin.

Robert Habeck, Co-Bundesvorsitzender der Grünen, bei einer Wahlkampfveranstaltung auf dem Alten Markt in Schwerin.

Rostock. Im Medienhaus der „Ostsee-Zeitung“ in Rostock hat sich der Co-Chef der Grünen, Robert Habeck, zu den Plänen der Grünen nach der Bundestagswahl geäußert.

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Themen waren insbesondere die Auswirkungen der Klimapolitik seiner Partei auf die Industrie sowie die soziale Komponente des Wahlprogramms der Grünen.

In Sachen Klimaschutz sagte Habeck, dass die Ziele seiner Partei kein Nachteil etwa für Kreuzfahrtreedereien oder Werften seien. Die maritime Industrie müsse es schaffen, sich ökologischen Notwendigkeiten anzupassen und an neuen Technologien zu arbeiten. „Dann können hier viele neue Sparten und Standortvorteile im globalen Wettbewerb entstehen, dann kann man Vorreiter sein und Nachfrage generieren“, so Habeck.

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Seine Partei plane außerdem ein Klimageld, das für soziale Gerechtigkeit und einen „Ost-West-Transfer“ sorgen soll. Zudem soll es einen ökologischen Lebensstil fördern. „Wenn wir darüber reden, dass die Kassiererin nach einer höheren Fleischbepreisung eine Wurst weniger grillen kann, dann geht es zuallererst mal darum, dass die Kassiererin mehr verdienen muss. Gegen Armut hilft vernünftige Sozial- und Steuerpolitik“, erklärte Habeck.

Habeck selbst würde nach der Wahl gern ein Ministeramt übernehmen. „Es ist kein Geheimnis, dass ich ein Mann der Exekutive bin“, sagte er und fügte hinzu, „und das weiß auch Annalena“.

Die Grünen haben ein Sofortprogramm für den Klimaschutz vorgelegt, dessen Ziel sei, in den nächsten zehn Jahren einen „klimagerechten Wohlstand“ in Deutschland zu schaffen. Die Grünen wollen den Ausbau der Wind- und Solar­energie deutlich beschleunigen.

In Umfragen liegen die Grünen derzeit bei etwa 20 Prozent der Stimmen. Die CDU steht mit 23 Prozent auf dem ersten Platz, während die SPD sich mit 19 Prozent hinter den Grünen platziert.

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RND/sic

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