Palmer räumt Fehler mit Facebook-Kommentar über Aogo ein

Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen), Oberbürgermeister der Stadt Tübingen

Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen), Oberbürgermeister der Stadt Tübingen

Tübingen. Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat im Streit um seinen von vielen Seiten als rassistisch bewerteten Facebook-Kommentar über Dennis Aogo einen Fehler eingeräumt. In dem Moment, in dem sein Post mit seinem Oberbürgermeister-Amt in Verbindung gebracht werde, sei der Kommentar würdelos.

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„Da hätte ich das Handy in der Tat besser weggelegt, als die 65 Zeichen eingetippt“, sagte Palmer in dem am Freitag veröffentlichten Podcast „Die Wochentester“ der Tageszeitung „Kölner Stadt-Anzeiger“ und des RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Palmer hatte vor rund drei Wochen in einem Beitrag über den früheren Nationalspieler Aogo, der einen nigerianischen Vater hat, das sogenannte N-Wort benutzt. Mit diesem Begriff wird heute eine früher in Deutschland gebräuchliche rassistische Bezeichnung für Schwarze umschrieben.

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Die Grünen wollen ihn nun aus der Partei ausschließen. Palmer betonte, seine Äußerung sei ironisch gemeint gewesen.

RND/dpa

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