Städtetag drängt auf Aufhebung der Impfpriorisierung

Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer Städtetag (Archivfoto).

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Düsseldorf. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, hat sich für eine Aufhebung der Impfpriorisierung ausgesprochen.

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In Kürze werde ein Großteil der besonders vulnerablen Menschen und der gefährdeten Berufsgruppen gegen das Corona-Virus geimpft sein, sagte Dedy der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Mittwoch). Damit sich das Impftempo weiter beschleunige und nicht ins Stocken gerate, sollte die Impfpriorisierung dann aufgehoben werden.

„Wenn sich jede Bürgerin und jeder Bürger um ein Impfangebot selbst kümmern kann, wird das Impfen schneller vorangehen“, sagte Dedy der Zeitung. Nach dem Bekanntwerden Tausender Fälle von „Impfvordränglern“ in einigen Impfzentren äußerte Dedy Kritik, sah jedoch kein flächendeckendes Problem in den Städten.

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„Für Vordrängler beim Impfen haben die Städte kein Verständnis“, sagte er. Einschränkend fügte er hinzu, dass für die Impfstoffe der Hersteller Astrazeneca und Johnson & Johnson die Priorisierung ohnehin nicht mehr gelte.

RND/epd

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