Durchsuchungen bei mutmaßlichen Mitwissern des Wien-Anschlags

Ein Lichtermeer am Gedenkkerze am Tatort des Terroranschlag von 2. November in Wien (Archivfoto).

Ein Lichtermeer am Gedenkkerze am Tatort des Terroranschlag von 2. November in Wien (Archivfoto).

Karlsruhe. Rund acht Monate nach dem islamistischen Terroranschlag von Wien mit vier Toten hat die Bundesanwaltschaft die Wohnungen zweier mutmaßlicher Mitwisser in Osnabrück und Kassel durchsuchen lassen. Die jungen Männer, die schon kurz nach dem Attentat ins Visier der Ermittler geraten waren, seien der Nichtanzeige geplanter Straftaten verdächtig, teilte die Karlsruher Behörde am Mittwoch mit.

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Demnach haben die Ermittler inzwischen Hinweise darauf, dass die beiden Männer, ein Kosovare und ein Deutscher, seit einem Besuch bei dem späteren Attentäter im Juli 2020 von dessen Absichten wussten.

So hätten sie am Tag des Anschlags schon vor Beginn angefangen, auf ihren Handys und in sozialen Netzwerken ihre Kommunikation mit dem Attentäter zu löschen.

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Ein Anhänger der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) hatte am 2. November in der österreichischen Hauptstadt vier Menschen getötet und mehr als 20 Menschen zum Teil schwer verletzt, bevor er selbst durch Polizeischüsse starb. Unter den Todesopfern war eine Deutsche.

RND/dpa

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