Auch Russland reduziert Botschaftspersonal in Kiew

Der russische Leichtathletik-Verband bleibt suspendiert.

Der russische Flagge (Symbolbild)

Moskau/Kiew . Angesichts zunehmender Spannungen im Ukraine-Konflikt verkleinert nun auch Russland seine Botschaftspräsenz in Kiew. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, begründete den Schritt mit „möglichen Provokationen des Kiewer Regimes oder dritter Staaten“. Einer Mitteilung vom Samstag zufolge sagte sie: „In der Tat haben wir die Entscheidung über eine gewisse Optimierung des Personals der russischen Auslandsvertretungen in der Ukraine getroffen.“

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Vorwürfe an Westen

Zugleich richtete Sacharowa Vorwürfe an den Westen und die Ukraine: „In Anbetracht des bedeutenden Einflusses, den Washington und London auf Kiew haben (...), ziehen wir die Schlussfolgerung, dass unsere amerikanischen und britischen Kollegen offenbar von Vorbereitungen militärischer Aktionen in der Ukraine wissen, die die Situation im Sicherheitsbereich erheblich verkomplizieren könnten.“

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Sowohl die russische Botschaft als auch die Konsulate in der Ukraine führten ihre grundlegenden Tätigkeiten aber weiter aus, betonte Sacharowa.

Viele Staaten raten Bürger auszureisen

Aus Angst vor einem möglichen russischen Einmarsch in der Ukraine hatten zuvor mehrere westliche Staaten angekündigt, ihre Botschaftspräsenz in Kiew zu verkleinern. Darüber hinaus haben unter anderem die Deutschland, USA, Großbritannien, Dänemark, Australien, Lettland und Estland ihre Staatsbürger zur Ausreise aufgefordert.

Russland sieht eine Kriegsgefahr - anders als der Westen - eher von ukrainischer Seite und befürchtet, dass Kiew mithilfe ausländischer Spezialeinheiten und Söldner versuchen könnte, die abtrünnigen Gebiete in Luhansk und Donzek mit Gewalt zurückzuholen.

RND/dpa

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