Niederländische Fluggesellschaft KLM stellt Flüge in die Ukraine ein

Ein KLM-Flugzeug beim Start – zwei Männer weigerten sich, an Bord Maske zu tragen.

Ein KLM-Flugzeug beim Start – die niederländische Fluggesellschaft hat ihre Flüge in die Ukraine eingestellt.

Den Haag. Die nationale Fluggesellschaft der Niederlande, KLM Royal Dutch Airlines, hat ihre Flüge in die Ukraine eingestellt. Darüber informiert die Fluggesellschaft auf ihrer Webseite. Eigentlich sei der nächste Flug in die ukrainische Hauptstadt für Samstagabend geplant gewesen, hieß es dort. Aufgrund der Reisewarnungen für das Land werde der Flug allerdings nicht durchgeführt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Entscheidung sei aufgrund einer „umfassenden Analyse der Sicherheitslage“ getroffen worden, erklärte KLM nach Angaben der niederländischen Nachrichtenagentur ANP am Samstag. Wie bei allen Aktivitäten der Airline stehe die Sicherheit der Passagiere und der Beschäftigten an erster Stelle.

Niederländer sollen Ukraine verlassen

Zuvor hatte die Regierung in Den Haag alle Niederländer aufgefordert, die Ukraine so schnell wie möglich zu verlassen. „Die Sicherheitslage war bereits besorgniserregend, und sie hat sich in den vergangenen Tagen immer weiter verschlechtert“, erklärte Außenminister Wopke Hoekstra am Samstag.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Entscheidung sei in Absprache mit verbündeten Staaten getroffen worden. Vorausgegangen war eine Warnung der US-Regierung vor einem möglicherweise bevorstehenden russischen Angriff auf die Ukraine. Ebenso wie die USA hatten auch Deutschland und mehrere andere Staaten ihre Bürger zur Ausreise aufgefordert, darunter Großbritannien, Dänemark, Australien, Lettland und Estland.

RND/dpa

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.