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Veteranen kämpften für Ukraine

Russisches Staatsfernsehen zeigt Aufnahmen von gefangenen US-Amerikanern

US-Soldaten stehen auf dem Militärübungsplatz Vay Adam in der Nähe der ungarischen Stadt Hajduhadhaz. (Symbolbild)

Kiew. Das russische Staatsfernsehen hat am Freitag zwei in der Ukraine gefangen genommene US-Veteranen vorgeführt. Bei den beiden Männern aus Alabama handelt es sich wahrscheinlich um die ersten Amerikaner, die seit Kriegsbeginn in der Ukraine in die Hände der russischen Truppen fielen.

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Einer der Männer, Alex Drueke, sprach anscheinend in einem Büro in die Kamera und sandte einen Gruß an seine Mutter. Er wolle nur sagen, dass er am Leben sei und hoffe, so bald wie möglich nach Hause zu kommen, erklärte er. Seine Tante, Dianna Shaw, sagte, das Video enthalte ein Codewort und eine Geste, die Drueke und seine Mutter während seines Einsatzes im Irak vereinbart hatten, um sie wissen zu lassen, dass es ihm gut geht.

Drueke, der beim Heer diente, und Andy Huynh, der zu den US-Marineinfanteristen gehörte, gerieten mit ihrer Gruppe am 9. Juni in der Region Charkiw im Nordosten des Landes unter schweres Feuer und wurden seitdem vermisst. Der russische Staatssender RT berichtete unter Berufung Drueke, die Amerikaner seien von den anderen getrennt worden. In einem Dorf seien sie von einer russischen Patrouille angesprochen worden und hätten sich ergeben. Sie würden nun von pro-russischen Separatisten in der Region Donbass festgehalten.

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Die USA haben mitgeteilt, jeder, der in der Ukraine gefangen genommen werde, sollte als Kriegsgefangener betrachtet und durch internationale Vereinbarungen geschützt sein. Das russische Militär hingegen betrachtet Ausländer, die auf ukrainischer Seite kämpfen, als Söldner und behauptet, sie seien deshalb nicht als Soldaten im Sinne der Genfer Konventionen zu behandeln.

Ein Reporter des russischen Fernsehsenders VGTRK zeichnete auf, wie die beiden Männer Russisch sprachen und sagten: „Ich bin gegen den Krieg.“ Eine offizielle Bestätigung für die Gefangennahme der Amerikaner gab es weder von der amerikanischen, noch von der russischen Regierung.

RND/AP

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