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Russischer Geheimdienst FSB involviert

Russland hat offenbar eine ukrainische Journalistin verschleppt

Ein beschädigter Panzer des russischen Militärs steht auf einem Feld in der ukrainischen Region Donezk.

Die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft hat Russland vorgeworfen, eine ukrainische Journalistin verschleppt zu haben. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte es sich um die Journalistin Victoria Roschtschyna vom ukrainischen Internet-Fernsehsender „Hromadske“ handeln.

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Die Generalstaatsanwaltschaft äußerte am Samstag bei Facebook den Verdacht, dass der russische Inlandsgeheimdienst FSB und das russische Militär am Dienstag in Berdjansk in dem südöstlichen Gebiet Saporischschja eine Mitarbeiterin von „Hromadske“ verschleppt hätten, die über die russische Offensive im Osten und Süden der Ukraine berichtete. Berdjansk ist von russischen Truppen besetzt. Um wen es sich dabei handelte, wurde in der Erklärung nicht offengelegt. Es hieß, der Aufenthaltsort der vermissten Person sei unbekannt, es seien strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet worden.

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„Hromadske“ hatte am Freitag getwittert, dass der Kontakt zu Reporterin Victoria Roschtschyna abgebrochen sei. „Wie wir von Zeugen erfahren haben, befand sich die Journalistin zu der Zeit im vorübergehend besetzten Berdjansk. Am 16. März erfuhren wir, dass Victoria Roschtschyna am Vortag vom russischen FSB festgenommen wurde. Derzeit wissen wir nicht, wo sie ist“, hieß es bei Twitter. Der FSB und das russische Militär äußerten sich zunächst nicht zu dem Vorwurf.

RND/AP

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