Mangelnder Schutz durch Kampfjets

Britische Geheimdienste: Russland verliert viele Kampfhubschrauber in der Ukraine

ARCHIV - 24.02.2022, Ukraine, Kiew: Ein russischer Ka-52-Kampfhubschrauber steht nach einer Notlandung außerhalb der ukrainischen Hauptstadt auf einem Feld.

ARCHIV - 24.02.2022, Ukraine, Kiew: Ein russischer Ka-52-Kampfhubschrauber steht nach einer Notlandung außerhalb der ukrainischen Hauptstadt auf einem Feld.

London. Im Angriffskrieg gegen die Ukraine verliert Russland nach britischer Einschätzung besonders viele Kampfhubschrauber. Seit Beginn der Invasion im Februar gebe es mindestens 23 bestätigte Verluste des russischen Kampfhubschraubers Ka-52 (NATO-Code: Hokum-B), teilte das Verteidigungsministerium in London am Dienstag unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse mit. Das entspreche mehr als einem Viertel der in Betrieb befindlichen Flotte von 90 Ka-52 und fast der Hälfte der gesamten Hubschrauberverluste Russlands in der Ukraine.

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Die russischen Kampfhelikopter würden vor allem von sogenannten Manpads, also tragbaren Flugabwehrsystemen, zerstört, hieß es in London. Zudem hätten sie weniger Schutz durch Kampfjets als eigentlich in der russischen Militärdoktrin vorgesehen sei. Russland sei nach wie vor nicht in der Lage, eine effektive Luftunterstützung zu gewährleisten, urteilte das britische Ministerium. Zudem gehe die Artilleriemunition zur Neige. „Russische Kommandeure greifen wahrscheinlich zunehmend auf hochriskante Kampfhubschraubermissionen als eine der wenigen verfügbaren Optionen zurück, um eine enge Unterstützung der Truppen im Kampf zu ermöglichen.“

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Moskau wirft London gezielte Desinformationskampagne vor

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RND/dpa

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