Kiew bekräftigt Forderungen

Selenskyj: Krieg ist erst vorbei, wenn Ukraine alle Gebiete zurückerhält

Eindrücke aus Charkiw: Ukrainische Soldaten laufen auf einer Straße am 11. Mai.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat ein mögliches Kriegsende an neue Bedingungen geknüpft.

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Der Krieg werde erst enden, wenn die Ukraine alle von Moskaus Truppen okkupierten Gebiete sowie die nach Russland verschleppten ukrainischen Bürgerinnen und Bürger zurückerhält. Das sagte Selenskyj bei einer Videodiskussion mit französischen Studenten und Studentinnen. Die Zeitung „Ukrajinska Prawda“ berichtete zuerst darüber.

Selenskyj hofft auf EU-Beitritt der Ukraine im Juni

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hofft, dass seinem Land schon im Juni der Status eines EU-Beitrittskandidaten zuerkannt wird.

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„Der Krieg wird für das ukrainische Volk erst enden, wenn sie das zurückgeben, was uns gehört. Es ist wahr. Ich sage offen: Wir brauchen nicht zu viel ... Wir wollen den Frieden in unseren Staat, in unser Land zurückbringen“, wird Selenskyj zitiert. Russland habe der Ukraine nach und nach alle Rechte weggenommen: „Das Recht auf Land, das Recht zu wählen, das Recht zu leben“, heißt es weiter.

Sein Wunsch, die Verhandlungen mit Russland fortzuführen, sinke angesichts der Beweise über die Massaker und Gräueltaten, die Putins Truppen in der Ukraine verursacht haben, täglich, soll der ukrainische Präsident gesagt haben. Selenskyj erklärte den französischen Studierenden zudem, dass die Ukraine jetzt um ihr Recht auf Leben kämpfe und dabei das Leben der besten Ukrainer verliere.

Seit Kriegsbeginn hält der ukrainische Präsident weltweit vor Parlamenten oder zu besonderen Anlässen Videoansprachen, um die Situation seines Landes zu erklären und zur Unterstützung der Ukraine aufzurufen. Mitte März sprach Selenskyj auch vor dem Deutschen Bundestag und erinnerte dabei an die deutsche Teilung. Es gebe erneut eine „Mauer inmitten Europas zwischen Freiheit und Unfreiheit“, sagte Selenskyj damals.

RND/sic

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