Bei Schauprozessen verurteilt

Zehn von Russen gefangen genommene Ausländer wieder frei

Ukrainische Soldaten gehen auf einem Feld bei Charkiw: Mehrere in der Region gefangen genommene Ausländer sind wieder frei. (Symbolbild)

Ukrainische Soldaten gehen auf einem Feld bei Charkiw: Mehrere in der Region gefangen genommene Ausländer sind wieder frei. (Symbolbild)

London. Mehrere bei Kämpfen in der Ukraine gefangen genommene Ausländer sind wieder frei. Unter ihnen seien der 39-jährige Amerikaner Alex Druek und sein elf Jahre jüngerer Landsmann Andy Huynh, teilten die Familien der beiden am Mittwoch mit. Auch fünf Briten, die in der Ukraine in Gefangenschaft kremltreuer Separatisten geraten waren, sind wieder frei. Unter ihnen ist ein 28-Jähriger, der in einem Schauprozess wegen Söldnertums zum Tode verurteilt worden war, wie Gesundheitsstaatssekretär Robert Jenrick mitteilte.

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Nach Informationen der BBC gehört auch der zweite damals verurteilte Brite zu den Freigelassenen. Gegen die drei anderen, davon zwei freiwillige Kämpfer und ein humanitärer Helfer, sei ebenfalls ein Schauprozess angestrengt worden. Die fünf Männer seien gegen russische Kriegsgefangene ausgetauscht worden, berichtete die BBC. Offizielle Angaben dazu gab es nicht.

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Vermittelt hatte die Freilassung offenbar Saudi-Arabien. In einer saudischen Mitteilung hieß es, die insgesamt zehn Freigelassenen stammten aus den USA, Großbritannien sowie aus Schweden, Kroatien und Marokko. Ob und wie viele Russen im Gegenzug freigelassen wurden, blieb zunächst unklar.

Truss: „Sehr willkommene Nachricht“

Die beiden Amerikaner waren auf eigene Faust in die Ukraine gereist, um die dortigen Soldaten im Kampf gegen die russischen Angreifer zu unterstützen. In der Region Charkiw waren sie dann Anfang Juni verschwunden.

Premierministerin Liz Truss sprach am Mittwoch von einer „sehr willkommenen Nachricht“. Damit seien Monate der Unsicherheit und des Leidens für die Betroffenen und ihre Familien zu Ende gegangen, twitterte die Regierungschefin.

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Sie danke dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj für seine Bemühungen und Saudi-Arabien für die Unterstützung. „Russland muss die rücksichtslose Ausbeutung von Kriegsgefangenen und zivilen Häftlingen für politische Zwecke beenden“, forderte Truss.

RND/dpa/AP

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