Überraschende Aussage

Russland angeblich zu Friedensgesprächen mit der Ukraine bereit

Russische Soldaten in Mariupol (Symbolfoto). Was sie machen, hat in Russland lange niemand als Krieg bezeichnet.

Russische Soldaten in Mariupol (Symbolfoto). Was sie machen, hat in Russland lange niemand als Krieg bezeichnet.

Die Vorsitzende des Föderationsrates der Russischen Föderation, Valentina Matvienko, hat angekündigt, dass Russland zu Friedensgesprächen mit der Ukraine bereit sei. Dies erklärte sie während eines Treffens mit dem mosambikanischen Präsidenten Philippe Jacinto Newsy.

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Russland sei trotz der „Aggression“ der Ukraine bereit, über ein Abkommen zu sprechen, sagte die Politikerin. Gleichzeitig warf Matvienko der ukrainischen Regierung in Kiew vor, an Verhandlungen nicht interessiert zu sein. Darüber berichtete der ukrainischen TV-Sender THC.

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Das Wort war bis jetzt Tabu

Außerdem bezeichnete mit Matvienko erstmals eine ranghohe Politikerin den Angriffskrieg in der Ukraine als Bürgerkrieg.

In Russland wurde der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine bis jetzt immer als „Sondermilitäroperation“ bezeichnet. Das Wort Krieg war Tabu. Alexej Levinson äußerte im Februar die Einschätzung, dass der Begriff Krieg vorrangig für ein mögliches militärisches Kräftemessen mit der Nato und den USA stehe. Vor diesem fürchtet sich laut Umfragen eine große Mehrheit der Russen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte Anfang Mai eine rote Linie für eine Vereinbarung mit Moskau zur Beendigung des Krieges gezogen. Sein Land könne keinen Deal akzeptieren, der russischen Truppen gestatte, in besetzten Gebieten zu bleiben.

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