Midterms

Umkämpfte Staaten: Hier bleibt das Rennen um die Senatsplätze spannend

Die Flagge der USA weht vor dem Kapitol am Wahltag. Nach Monaten der Vorwahlen, Wahlkampf­veranstaltungen und Spendenaufrufen werden die heutigen Zwischenwahlen über das Kräfteverhältnis im Kongress entscheiden.

Die Flagge der USA weht vor dem Kapitol am Wahltag. Nach Monaten der Vorwahlen, Wahlkampf­veranstaltungen und Spendenaufrufen werden die heutigen Zwischenwahlen über das Kräfteverhältnis im Kongress entscheiden.

In drei Bundesstaaten geht es noch um die Sitze im US-Senat. Wer in Georgia, Nevada und Arizona gewinnt, ist entscheidend für die Mehrheiten im US-Kongress. In Wisconsin war einer der umkämpften Senatssitze an den Republikaner Ron Johnson gegangen.

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Das sind die Zwischenstände in den umkämpften Staaten (Stand 23.06 Uhr MEZ).

  • Wisconsin (94 Prozent ausgezählt - US-Sender prognostizieren einen Erfolg von Ron Johnson)
    • Republikaner Ron Johnson 50,5 Prozent
    • Demokrat Mandela Barnes 49,3 Prozent
  • Nevada (80 Prozent ausgezählt)
    • Republikaner Adam Laxalt 49,9 Prozent
    • Demokratin Catherine Cortez Masto 47,2 Prozent
  • Georgia (99 Prozent ausgezählt - es wird eine Stichwahl geben)
    • Republikaner Herschel Walker 48,7 Prozent
    • Demokrat Raphael Warnock 49,2 Prozent
  • Arizona (73 Prozent ausgezählt)
    • Demokrat Mark Kelly 51,2 Prozent
    • Republikaner Blake Masters 46,6 Prozent
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Besonderheit in Georgia, Nevada hat Rückstand

In Georgia lagen der Demokrat Raphael Warnock und sein republikanischer Herausforderer Herschel Walker bei der Stimmen­auszählung so dicht beieinander, dass bislang nicht abzusehen ist, wer die Wahl für sich entscheidet. Da es noch einen dritten Kandidaten gab, bestand die Möglichkeit, dass weder Warnock noch Walker die absolute Mehrheit der Stimmen erhalten. In diesem Fall griffe wie schon vor zwei Jahren eine Sonderregel des Staates Georgia und es gäbe eine Stichwahl am 6. Dezember.

Vor zwei Jahren hatte sich Warnock dabei knapp durchgesetzt und so dafür gesorgt, dass die Demokraten eine hauchdünne Mehrheit im Senat bekamen.

Bis es aus Nevada ein amtliches Endergebnis gibt, können noch Tage vergehen, berichtet die „New York Times“ unter Berufung auf die Wahlleiterin. Jamie Rodriguez, die kommissarische Wahlleiterin, sagte der „Times“, dass sie am Wahltag etwa 16.000 Briefwahl­stimmen erwarte. Die Auszählung sei nicht vor Donnerstag beendet. Man sei aktuell bereits im Rückstand.

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RND/miwu/fw

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