„Keine Heilung“ für Andy Taylor

Ex-Gitarrist von Duran Duran an Prostatakrebs erkrankt

Gitarrist Andy Taylor ist an Krebs erkrankt.

Gitarrist Andy Taylor ist an Krebs erkrankt.

Los Angeles. Der ehemalige Duran Duran-Gitarrist Andy Taylor ist eigenen Worten zufolge an Prostatakrebs erkrankt. „Viele Familien haben das langsame Brennen dieser Krankheit erlebt, bei uns ist es natürlich nicht anders“, schrieb der 61-Jährige in einem Brief, der am Wochenende bei der Einführungszeremonie der Band in die „Rock & Roll Hall of Fame“ in Los Angeles vorgelesen wurde.

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In dem Brief, der auch auf der Band-Website zu finden ist, schrieb Taylor, dass der Krebs (Stadium vier) vor etwa vier Jahren diagnostiziert wurde: „Obwohl mein derzeitiger Zustand nicht unmittelbar lebensbedrohlich ist, gibt es keine Heilung.“ Eigentlich sei es dem 61-Jährigen „nach einer sehr komplexen lebensverlängernden Behandlung ganz gut“ gegangen. Doch vor einigen Wochen erlitt er einen gesundheitlichen Rückschlag.

Die Duran-Duran-Mitglieder Nick Rhodes, John Taylor, Roger Taylor und Simon Le Bon bei der Aufnahme in die „Rock & Roll Hall of Fame“.

Die Duran-Duran-Mitglieder Nick Rhodes, John Taylor, Roger Taylor und Simon Le Bon bei der Aufnahme in die „Rock & Roll Hall of Fame“.

Andy Taylor: „Wäre körperlich als auch geistig an meine Grenzen gestoßen“

Taylor wäre gerne bei der Einführungszeremonie in die „Rock & Roll Hall of Fame“ dabei gewesen. „Trotz der außergewöhnlichen Bemühungen meines Teams musste ich mir eingestehen, dass ich sowohl körperlich als auch geistig an meine Grenzen gestoßen wäre“, schrieb er in dem Brief. Er sei enttäuscht über seine Abwesenheit, müsse aber an seine Gesundheit denken. „Es soll kein Zweifel daran bestehen, dass ich von der ganzen Sache komplett begeistert war und mir sogar eine neue Gitarre mit dem nötigen Bums gekauft habe.“

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Duran Duran wurden am Wochenende in die Ruhmeshalle in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio aufgenommen. Die Band aus Birmingham um Sänger Simon Le Bon schrieb Popklassiker wie „Girls On Film“, „The Wild Boys“ oder „A View To A Kill“.

Zu den weiteren Neuzugängen in der Hall of Fame zählen auch die Country-Ikone Dolly Parton, Rapper Eminem und Soulsänger Lionel Richie. Bedingung für die Aufnahme ist, dass die Veröffentlichung des ersten Albums mindestens 25 Jahre zurückliegen muss. In das Votum für einen Platz fließen neben den Stimmen von Künstlern und Experten auch die von Fans ein. Die Feier wird am 19. November auf dem Bezahlsender HBO ausgestrahlt.

RND/dpa mit Teleschau

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