Krebstod mit 73 Jahren

Kollegen trauern um Olivia Newton-John: „Du hast all unsere Leben so viel besser gemacht“

Die Aufnahme von Paramount Pictures zeigt Olivia Newton-John als "Sandy" und John Travolta als "Danny" aus dem Film "Grease".

Die Aufnahme von Paramount Pictures zeigt Olivia Newton-John als "Sandy" und John Travolta als "Danny" aus dem Film "Grease".

Los Angeles/Sydney. Wie beliebt sie war, macht ein Blick auf die sozialen Medien deutlich: Hollywood trauerte am Dienstag öffentlich um Olivia Newton-John, die am Montag im Alter von 73 Jahren auf ihrer Ranch in Südkalifornien verstorben ist.

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John Travolta, ihr Co-Star aus dem Film „Grease“, mit dem Newton-John einst weltberühmt wurde, schrieb auf Instagram: „Meine liebste Olivia, du hast unser aller Leben so viel besser gemacht.“ Sie habe eine unglaubliche Wirkung auf ihre Mitmenschen gehabt. „Ich liebe dich so sehr.“ In dem gefeierten Musicalfilm „Grease“ spielten Travolta und Newton-John 1978 das High-School-Paar Danny und Sandy.

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Die britisch-australische Schauspielerin und Sängerin („Physical“) war nach Mitteilung ihres Mannes am Montag in Kalifornien gestorben. Sie litt seit Jahrzehnten an Krebs. Newton-John wurde 73 Jahre alt.

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Australischer Premierminister: „Wir werden sie so sehr vermissen“

Auch in Newton-Johns Heimatland Australien war die Trauer über den Tod der Schauspielerin und Sängerin, die sich sehr für die Krebsforschung und Umweltthemen engagiert hat, groß. Der staatliche Sender ABC eröffnete am Dienstagmorgen einen Live-Blog und veröffentlichte darin auch die Botschaften, die zahlreiche Australier an den Sender schickten. „Ich habe meine Puppe Jolene getauft, ich trug Beinwärmer und tanzte zu ‚Physical‘ herum, ich fuhr zu ‚Xanadu‘ mit Rollschuhen durch meine Garage, ich kannte alle Wörter und Moves der ‚Grease‘-Songs, mir kamen die Tränen, wenn ich ‚Sam, Sam, du weißt schon wo‘ mitsang“, schrieb eine Australierin. Sie habe so viele Erinnerungen an die einstigen Hits von Newton-John. Und: „Ich werde dir heute im Auto zuhören.“

Der australische Premierminister Anthony Albanese brachte seine Trauer auf Twitter zum Ausdruck. Auch er postete ein Foto mit dem Star: Newton-John sei von dem Moment an, als er sie gesehen habe, „eine warme, beständige Präsenz“ gewesen und ihre Stimme gehöre für ihn einfach zur australischen Musikszene dazu.

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Während ihrer fünf Jahrzehnte spannenden Karriere verkaufte die Sängerin, die auch eigene Lieder schrieb, etwa hundert Millionen Platten und gewann vier Grammys. Vor allem sei Newton-John aber „eine wunderbare, großzügige Person“ gewesen, so Albanese. „Ich hatte das Privileg, Olivia 2019 kennenzulernen“, schrieb er in einem zweiten Post. Die Arbeit, die sie in ihrem Krebsforschungszentrum geleistet habe, sei wichtig und inspirierend gewesen. „Ihr Vermächtnis wird weiterleben, in ihrer Musik, ihren Filmen und ihrer Entschlossenheit, dass wir eines Tages ein Heilmittel für Krebs finden werden. Wir werden sie so sehr vermissen.“

Barbra Streisand: „Zu jung, um diese Welt zu verlassen“

Viele weitere Weggenossen und Fans bekundeten ihre Trauer. „Zu jung, um diese Welt zu verlassen“, schrieb Barbra Streisand (80) auf Instagram zu einem gemeinsamen Foto aus den 1970er Jahren. Er habe „Grease“ und ihre Musik geliebt, bekundete „Guardians of the Galaxy“-Regisseur James Gunn (56) auf Twitter. Sie sei sein erster großer Schwarm gewesen. Die Nachricht von ihrem Tod stimme sie so traurig, schrieb Oscar-Preisträgerin Marlee Matlin (56) auf Twitter.

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Hugh Jackman: „Habe jede Nacht Olivias Poster geküsst“

Der australische Schauspieler Hugh Jackman zeigte sich ebenfalls bestürzt über den Tod von Newton-John gezeigt. „Ich bin am Boden zerstört“, schrieb der 53-Jährige auf Facebook. „Es ist kein Geheimnis, dass Olivia mein erster Schwarm war. Ich habe ihr Poster jeden Abend vor dem Schlafengehen geküsst.“

„Es war eines der großen Privilegien meines Lebens, sie kennenzulernen“, schrieb Jackman weiter. „Sie war nicht nur eine der talentiertesten Personen, die ich kenne, sie war eine der offenherzigsten, großzügigsten und lustigsten.“ Ihr Vermächtnis als Kämpferin gegen den Krebs werde in den kommenden Jahren nur noch stärker werden. „Ich liebe Dich Olivia.“

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Kylie Minogue: „Habe immer zu Olivia Newton-John aufgeschaut“

Die australische Sängerin und Schauspielerin Kylie Minogue würdigte Olivia Newton-John als große Inspiration für ihr Leben. „Seit ich zehn Jahre alt war, habe ich Olivia Newton-John geliebt und zu ihr aufgeschaut. Und das wird immer so bleiben“, schrieb Minogue (54) am Dienstag auf Twitter. Dazu stellte sie ein Foto, das die beiden gemeinsam zeigt. „Sie war und wird für immer eine Inspiration für mich in vieler, vieler Hinsicht sein.“

Die Abba-Sängerinnen Anni-Frid „Frida“ Lyngstad (76) und Agnetha Faltskog (72) haben Olivia Newton-John ebenfalls gewürdigt. Sie sei die „freundlichste, netteste und liebevollste Frau“ gewesen, sagte Lyngstad der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge. In ihrem Kampf gegen den Brustkrebs habe sie nie aufgegeben. An Newton-John gerichtet, fügte die Abba-Musikerin hinzu: „Du wirst immer in meinem Herzen sein.“ Ihre Kollegin Faltskog zeigte sich ebenfalls „sehr traurig“ über Newton-Johns Tod: „Ein feiner Mensch hat uns verlassen - und es gibt jetzt viele, die um sie trauern“, so die Sängerin laut PA. „Ihre Musik und ihre Persönlichkeit werde ich immer in Erinnerung behalten.“

Trauer um „Grease“-Star Olivia Newton-John

Die Sängerin und Schauspielerin ist am Montag im Alter von 73 Jahren gestorben. Ihr Ex-Filmpartner John Travolta würdigte sie in den sozialen Medien.

Auch Kollegen wie Mia Farrow, Antonio Banderas, George Takei und Brian Wilson würdigten die Verstorbene. Sängerin Melissa Etheridge (61) trauerte um eine „wunderbare Frau“ und ein „besonderes Talent“. Newton-John sei eine der Ersten gewesen, die nach Bekanntwerden von Etheridges eigener Krebsdiagnose Zuspruch gegeben habe, schrieb die Sängerin auf Twitter.

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Von Newton-John gegründetes Krebszentrum: „Sind Olivia unendlich dankbar“

Newton-John kämpfte seit Jahrzehnten gegen Krebs an. „Olivia war ein Symbol für Sieg und Hoffnung, mehr als 30 Jahre lang, in denen sie ihren Weg mit Brustkrebs teilte“, postete ihr Ehemann John Easterling auf den Social-Media-Kanälen der britisch-australischen Künstlerin und Brustkrebs-Aktivistin.

Das von Newton-John in Australien gegründete Krebszentrum dankte ihr für ihre Bemühungen im Kampf gegen die Krankheit. „Olivia hat die Leben vieler Menschen in ganz Australien und der ganzen Welt berührt, vor allem aber jene unserer Mitarbeiter und Patienten im Olivia-Newton-John-Centre, die sie jeden Tag ermutigte, inspirierte und unterstützte“, teilte das Zentrum am Dienstag mit. „Wir sind unendlich dankbar für die besondere Beziehung, die wir viele Jahre mit Olivia hatten“, hieß es weiter. „Sie war für viele, viele Menschen das Licht am Ende des Tunnels.“

Krebs immer wieder besiegt

Olivia Newton-John hatte über die Jahrzehnte mit mehreren Krebsdiagnosen gekämpft. Im Januar 2019 behauptete das amerikanische Medium „Radar Online“ sogar schon einmal, Newton-John liege im Sterben und habe nur noch wenige Wochen zu leben. Damals postete die Schauspielerin ein Video auf sozialen Medien, in dem sie in Anlehnung an ein berühmtes Zitat des amerikanischen Schriftstellers Mark Twain scherzte: „Ich möchte nur sagen, dass die Gerüchte über meinen Tod stark übertrieben wurden.“

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Tatsächlich kämpfte Newton-John damals zum wiederholten Mal gegen Brustkrebs. Ein Vierteljahrhundert zuvor hatte sie die Diagnose zum ersten Mal erhalten und die Krankheit zunächst besiegt. 2017 wurde sie dann erneut mit Krebs diagnostiziert und musste eine Tournee in den USA und Kanada absagen. Der schwerste Rückschlag erfolgte dann im September 2018, als festgestellt wurde, wie weit der Brustkrebs mit Metastasen fortgeschritten war.

Die Sängerin und Schauspielerin sei am Montagmorgen „friedlich“ auf ihrer Ranch in Südkalifornien gestorben. Dabei sei sie von Freunden und Familie umgeben gewesen, hieß es auf Instagram. Olivia Newton-John hinterlässt ihren zweiten Ehemann, John Easterling, den sie 2008 heiratete, und ihre Tochter Chloe aus erster Ehe.

RND/mit nis und dpa

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