Große Sorgen um die Queen

Um 12.30 Uhr begann das bange Warten

Die britische Königin Elizabeth II.

Die britische Königin Elizabeth II.

London. Es war ein Tag des Wartens und Bangens, nachdem um 12.30 Uhr eine Nachricht veröffentlicht wurde, die die Nation schockte: „Nach weiteren Untersuchungen heute Morgen sind die Ärzte der Königin um die Gesundheit Ihrer Majestät besorgt und haben empfohlen, dass sie unter ärztlicher Aufsicht bleibt.“

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Alarmiert dadurch, dass der Palast gemeinhin nur sehr zurückhaltend Auskunft zum Gesundheitszustand der Queen gibt, unterbrachen britische Fernsehsender sofort ihre Berichterstattung. Die Frage, wie schlecht es ihr tatsächlich geht, trieb alle um. Der Palast versuchte zwar durch die Aussage, dass sich die Queen wohlfühle und sich auf ihrem Landsitz Schloss Balmoral ausruhe, das Land zu beruhigen. Königshausexpertinnen und -experten waren sich jedoch einig darüber, dass die Lage ernst sein muss.

+++ Alle Entwicklungen zum Gesundheitszustand der Queen im Liveticker +++

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Weiter befeuert wurden die großen Sorgen um die Queen dadurch, dass Mitglieder der royalen Familie am Nachmittag nach Schottland reisten. Unter anderem ihre Kinder Prinz Charles, Prinz Edward, Prinz Andrew, Prinzessin Anne sowie ihre Enkel Prinz William und Prinz Harry flogen mit verschiedenen Maschinen in den nördlichen Landesteil. Der Herzog und die Herzogin von Sussex, die mittlerweile in den USA leben, befanden sich gestern in Großbritannien, um an einer Preisverleihung in London teilzunehmen, änderten jedoch ihre Pläne.

Weitere offizielle Informationen zu ihrem Gesundheitszustand erhielt das Volk jedoch zunächst nicht. Royale Expertinnen und Experten wurden von Journalisten befragt, bezeichneten sie als „Fels“ der Nation, versuchten sich jedoch mit Spekulationen zurückzuhalten. Liz Truss schrieb auf Twitter, das ganze Land sei von der Nachricht „tief betroffen“. „Meine Gedanken – und die Gedanken der Menschen in unserem Vereinigten Königreich – sind zu diesem Zeitpunkt bei Ihrer Majestät, der Königin, und ihrer Familie.“

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Die Nachricht zum Gesundheitszustand von Königin Elizabeth II. erreichte Truss in einem Moment, in dem sie dem Land eigentlich neue Hoffnung geben wollte. Noch während sie im Parlament ein umfassendes Hilfspaket angesichts explodierender Energiepreise ankündigte, warfen sich die Abgeordneten plötzlich nervöse Blicke zu. Denn in selben Moment verbreitete sich in den sozialen Medien eine offizielle Mitteilung des Palastes.

Am Dienstag traf die Queen Liz Truss

Der letzte öffentliche Auftritt der Monarchin ist nicht lange her. Noch am Dienstag traf die Queen die neu ernannte Parteichefin Liz Truss in Schottland. Die 96-Jährige empfing die Politikerin, einen Gehstock in der Hand, mit einem breiten Lächeln. Sie sei gut gelaunt gewesen, habe über das schlechte Wetter geredet, sagen Insider, die dabei waren. Es war der 15. Premierminister, den die Monarchin im Verlauf ihrer 70-jährigen Amtszeit traf. In den sozialen Medien reagierten viele erleichtert auf das Foto, das das Treffen dokumentierte.

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Anders als üblich traf die Monarchin den zukünftigen Premierminister jedoch nicht im Buckingham-Palast. Dieser begründete die Entscheidung wie so häufig in den vergangenen Monaten mit den „episodischen Mobilitätsproblemen“ der 96-Jährigen. Man wolle Sicherheit schaffen und vermeiden, dass in letzter Minute Pläne geändert werden müssen, falls die Queen Schwierigkeiten mit einer längeren Reise haben sollte, hieß es. Einen Tag nach dem Treffen, am Mittwoch, akzeptierte sie laut einem Palastsprecher den Rat ihrer Ärzte, sich auszuruhen, und sagte deshalb die Teilnahme an einer Sitzung ihres Geheimrates (Privy Council) ab. Beobachterinnen und Beobachter kamen zu dem Schluss, dass sie das Treffen mit Truss wohl sehr angestrengt habe.

Viele öffentliche Termine abgesagt

Insgesamt mehrten sich in den letzten Tagen erneut die Spekulationen zum Gesundheitszustand der Monarchin. Dabei betonen Beobachterinnen und Beobachter, dass ihr Sohn Prinz Charles ihr ungewöhnlich häufig morgendliche Besuche auf Balmoral abstatte. Königshausexperten deuteten dies als Ausdruck seiner Sorge um das Wohlergehen seiner „Mummy“, wie er seine Mutter zuletzt im Rahmen eines BBC-Konzerts vor dem Buckingham-Palast anlässlich ihres 70-jährigen Thronjubiläums nannte, welches im Juni dieses Jahres gefeiert wurde. Damals jubelten ihr Tausende Menschen zu, als sie sich im Kreise ihrer Familie auf dem Palastbalkon in London präsentierte.

Tatsächlich war dies einer der letzten Anlässe, bei denen sie sich der Öffentlichkeit zeigte. Die 96-Jährige, die sonst als pflichtbewusster Workaholic gilt, musste auf Rat ihrer Ärzte seit dem vergangenen Herbst viele öffentliche Termine absagen. Im Mai konnte sie das erste Mal seit 59 Jahren nicht am sogenannten State Opening of Parliament teilnehmen. Sie wurde von Charles vertreten, der in ihrem Namen das Programm der britischen Regierung im Parlament verlas. Die inzwischen gebrechliche Monarchin übergab in letzter Zeit immer mehr Aufgaben an ihren Sohn und Thronfolger Prinz Charles.

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