TV-Koch Christian Rach fordert: Bei Lockerungen „aufs Tempo drücken“
:format(webp)/cloudfront-eu-central-1.images.arcpublishing.com/madsack/QY27JR5LDVBGBEGEKE6AIGYQRU.jpg)
Der Fernsehkoch Christian Rach fordert Lockerungen.
© Quelle: picture alliance / zb
Am Mittwoch sprechen Bund und Länder wieder über die aktuelle Corona-Situation – ein Lockerungsplan steht zur Debatte. Demnach soll etwa ab dem 4. März die 2G-plus-Regel in der Gastronomie durch die 3G-Regel ersetzt werden, die auch Ungeimpften mit tagesaktuellem Test wieder den Besuch eines Restaurants ermöglicht. In einem letzten Schritt sollen dann am 20. März alle „tiefgreifenden Schutzmaßnahmen“ entfallen. Das wären dann sämtliche Kontakt- und Zutrittsbeschränkungen.
TV-Koch Christian Rach, der sich in der Pandemie immer wieder besorgt um die Situation der Gastronomen und Gastronominnen zeigte, findet, dass der Stufenplan in die richtige Richtung geht, wie er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) mitteilt. „Aber vielleicht sollte man da auch noch aufs Tempo drücken“, meint er und beruft sich auf die aktuelle Krankenhausauslastung.
Rach: Nicht nur auf „Abteilung Vorsicht“ hören
„Die Einweisungen in die Intensivstationen mit rund 2400 Menschen sind eigentlich das Zeichen, dass die Politik jetzt wieder am Zuge ist und handeln muss, lockern muss“, so Rach. „Wenn wir jetzt nur noch auf die Abteilung Vorsicht weiter hören, bricht vieles auseinander.“ Corona werde seiner Meinung nach bleiben, aber die gesellschaftlichen Zustände müssten überwunden werden.
Der Fernsehkoch verweist darauf, dass die wirtschaftlichen Einbrüche sich verschlimmerten. Die Nerven und die existenziellen Verwerfungen seien bei ganz vielen Menschen bis zur Grenze des Belastbaren angespannt. „Der Handlungsbedarf ist jetzt zwingender denn je, weil die Schäden, die sonst irreparabel in der Gesellschaft stattfinden, so schnell nicht wieder zu glätten sind“, so seine eindringlichen Worte.