Emma Thompson: Die weibliche Sexualität sollte öfter thematisiert werden

Die britische Schauspielerin Emma Thompson sieht bei weiblicher Lust noch viel Gesprächsbedarf in der Gesellschaft.

Berlin. Die britische Schauspielerin Emma Thompson (62) sieht bei weiblicher Lust noch viel Gesprächsbedarf in der Gesellschaft. „Es ist nicht wichtig, dass wir Lust haben“, sagte Thompson am Samstag bei der Berlinale. Das werde nicht als wichtig erachtet. Ob jemand die Frauen im Raum schon einmal gefragt habe, ob sie richtig Lust empfunden hätten, fragte Thompson bei der Pressekonferenz.

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In dem Festivalfilm „Good Luck to You, Leo Grande“ spielt die Oscarpreisträgerin eine verwitwete pensionierte Lehrerin, die noch nie einen Orgasmus hatte. Das sei „enorm realistisch“, fürchte sie, so Thompson. Sie ist demnach sicher, dass sie schon Leute getroffen hat, bei denen es so ist. Für Thompson ist die Botschaft, dass mehr über Sexualität und Intimität geredet werden sollte. „Natürlich, genau das ist der Punkt des Films.“

Gedreht wurde das Kammerspiel an 19 Tagen, erzählte Thompson. Sie spielt darin eine Frau, die die Dienste eines Sexarbeiters (Daryl McCormack) in Anspruch nimmt. Regie führt die Australierin Sophie Hyde („52 Tuesdays“).

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RND/dpa

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