Fotos von Absturzstelle gemacht: Kobe Bryants Witwe darf Namen von Polizisten erfahren

Vanessa Bryant bei einer Trauerfeier für ihren verstorbenen Mann Kobe. (Archivfoto)

Vanessa Bryant bei einer Trauerfeier für ihren verstorbenen Mann Kobe. (Archivfoto)

Los Angeles. Die Witwe des bei einem Hubschrauberabsturz getöteten Basketball-Stars Kobe Bryant, Vanessa Bryant, darf die Namen von Polizisten erfahren, die Bilder von der Unglücksstelle in Umlauf brachten. Der kalifornische Bezirksrichter John F. Walter wies am Montag (Ortszeit) einen Vorstoß der Anwälte des Los Angeles County zurück, der vorsah, die Namen der Polizisten unter Verschluss zu halten, wie die „Los Angeles Times“ berichtete. Der Richter erklärte unter anderem, die Öffentlichkeit habe ein Interesse daran, zu erfahren, ob Vorwürfe des polizeilichen Fehlverhaltens zuträfen.

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Bei dem Absturz waren am 26. Januar 2020 neben dem Ausnahme-Basketballer auch eine Tochter des Paares und sieben weitere Menschen getötet worden.

Die Entscheidung bedeutet, dass Namen und Details aus einer internen Polizeiuntersuchung Vanessa Bryants Klage gegen den Bezirk Los Angeles County und die zuständige Polizei hinzugefügt werden können. Das County kann gegen die richterliche Entscheidung allerdings noch Rechtsmittel einlegen.

Bryants Witwe klagte auf Schadenersatz

Der Helikopter war in den Hügeln von Calabasas zerschellt, westlich von Los Angeles. Nach dem Absturz hatte die „Los Angeles Times“ von einer Untersuchung in den Reihen der Polizei berichtet, der zufolge Einsatzkräfte Fotos von den Überresten der Verstorbenen verbreitet hatten. Bryants Witwe klagte auf Schadenersatz wegen Verletzung der Privatsphäre und fahrlässigen Verhaltens.

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Verteidiger des Los Angeles County hatten argumentiert, die Namen der Beschuldigten sollten unter Verschluss bleiben, weil eine Veröffentlichung es Hackern leicht mache, weitere persönliche Informationen und Adressen ausfindig zu machen. Der Unfalltod des Sportstars hatte weltweit Bestürzung hervorgerufen.

RND/AP

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