Hubschrauber-Absturz mit Kobe Bryant: Millionen-Entschädigungen für Angehörige

Feuerwehrleute arbeiten an der Stelle eines Hubschrauberabsturzes. Der ehemalige Basketball-Superstar Kobe Bryant ist bei einem Hubschrauberabsturz in den USA tödlich verunglückt.

Feuerwehrleute arbeiten an der Stelle eines Hubschrauberabsturzes. Der ehemalige Basketball-Superstar Kobe Bryant ist bei einem Hubschrauberabsturz in den USA tödlich verunglückt.

Los Angeles. Zwei Familien, die beim Absturz des Hubschraubers mit US-Basketballstar Kobe Bryant an Bord im Januar 2020 Angehörige verloren haben, sollen mit insgesamt 2,5 Millionen Dollar (etwa 2,1 Millionen Euro) entschädigt werden. Der Bezirk Los Angeles County stimmte am Dienstag (Ortszeit) zu, diese Summe für das mutmaßliche Teilen von Fotos des Absturzortes durch Polizisten und Feuerwehrleute zu zahlen. Die Angehörigen hatten vorgebracht, die Aufnahmen hätten emotionalen Stress verursacht. Ein Richter muss der Einigung noch zustimmen. Eine ähnliche Klage von Bryants Witwe Vanessa ist noch anhängig.

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Der damals 41-jährige Bryant, ehemaliger Spieler der Los Angeles Lakers, und seine 13 Jahre alte Tochter Gianna sowie sieben weitere Menschen waren bei dem Absturz nahe Los Angeles ums Leben gekommen. Sie waren auf dem Weg zu einem Basketball-Mädchenturnier gewesen.

1,25 Millionen Dollar pro Familie

Falls ein Richter der Einigung zustimmt, werden die beiden Familien jeweils 1,25 Millionen Dollar erhalten. In einem der Fälle war die Ehefrau des Klägers ums Leben gekommen, in dem anderen die Mutter, der Vater und eine 14-jährige Schwester zweier Hinterbliebener. Die Einigung sei „für alle Betroffenen angemessen und gerecht“, sagte der Anwalt Skip Miller, der den Bezirk Los Angeles vertrat.

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Den Klagen zufolge waren die Fotos von einem Polizeischüler mit einigen Barbesuchern und von einem Feuerwehrmann mit einer Gruppe von Kollegen außerhalb des Dienstes geteilt worden. Die Aufnahmen waren aber nicht veröffentlicht worden.

Klage von Vanessa Bryant soll im Februar verhandelt werden

Die Klage von Vanessa Bryant soll im Februar verhandelt werden. In ihrem Fall hatten Anwälte des County vorgebracht, sie habe niemals Fotos von Szenen des Absturzes gesehen. Sie sagte allerdings in einer Erklärung: „Für den Rest meines Lebens werde ich fürchten müssen, dass diese Fotos meines Mannes und Kindes an die Öffentlichkeit gelangen.“ Anhängig ist zudem eine Klage Hinterbliebener einer Mutter und ihrer 13-jährigen Tochter.

RND/dpa

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