US-Sänger Meat Loaf („I’d Do Anything for Love“) mit 74 Jahren gestorben

Meat Loaf ist tot.

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Pomp, Pathos und Bombast, Frack, Seidentuch und Rüschenhemd: Für den US-Sänger Meat Loaf war es nie zu viel. Gefeierte Welterfolge und dramatische Abstürze prägten seine Karriere. Immer wieder schaffte er Comebacks und Songs wie „I‘d Do Anything for Love (But I Won‘t Do That)“ wurden zu Klassikern, aber Drogen und Gesundheitsprobleme ließen den Sänger nicht los. In der Nacht zum Freitag (Ortszeit) berichtete das Branchenblatt „Deadline“ unter Berufung auf die Familie des 74-Jährigen und dessen Agenten nun von seinem Tod; auch in einem Post auf der verifizierten Facebook-Seite des Musikers wurde darüber informiert.

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„Es bricht uns das Herz, mitteilen zu müssen, dass der unvergleichliche Meat Loaf heute Nacht mit seiner Frau Deborah an seiner Seite verstorben ist“, heißt es dort in dem Post. Neben seiner Frau und seinen Töchtern seien demnach auch enge Freunde des Musikers an seiner Seite gewesen.

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Meat Loafs jahrzehntelange Karriere

Zudem wird auf seine „erstaunliche Karriere“ verwiesen, die über sechs Jahrzehnte angedauert habe und in der er weltweit über 100 Millionen Alben verkauft habe. Zudem habe Meat Loaf in über 65 Filmen mitspielt, darunter „Fight Club“, „Focus“, „Rocky Horror Picture Show“ und „Wayne‘s World“.

„Wir wissen, wie viel er so vielen von euch bedeutet hat, und wir wissen all die Liebe und Unterstützung wirklich zu schätzen, während wir uns durch diese Zeit der Trauer bewegen, in der wir einen so inspirierenden Künstler und schönen Mann verloren haben“, heißt es weiter in dem Statement. „Hört niemals auf, zu rocken!“, endet der bewegende Post.

Meat Loaf gehörte zu den Großen der Rock‘n‘Roll-Geschichte

Mit „Bat Out Of Hell“ hatte der Musiker, der zu den ganz Großen der Rock‘n‘Roll-Geschichte gehört, 1977 eines der bis heute meistverkauftesten Alben aller Zeiten veröffentlicht und war über Nacht zum Weltstar geworden. Mit „Bat Out of Hell II: Back into Hell“ (1993) und „Bat Out of Hell III: The Monster is Loose“ (2006) schaffte er Comebacks und eine Erfolgstrilogie.

Im Alter von 20 Jahren begann die musikalische Karriere des Sängers mit der voluminösen Stimme, der auch eine Schauspielausbildung absolvierte. Er zog nach Los Angeles, sprach für Rollen in Musicals vor und sicherte sich Engagements in „Hair“ und „The Rocky Horror Picture Show“. Bei den Proben zu dem Musical «More Than You Deserve» traf er 1974 auf den Texter, Komponisten und Musikproduzenten Jim Steinman, mit dem er kurz darauf „Bat Out Of Hell“ schuf.

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Meat Loaf stürzte ab

Auf der folgenden Welttournee ruinierte sich der Rock-Koloss seine vier Oktaven umfassende Stimme. Meat Loaf stürzte ab: Depressionen und eine Alkoholsucht setzten ihm zu. Seine Manager verklagten ihn, er war pleite und auch die Freundschaft zu Steinman ging in die Brüche. Die folgenden Platten waren wenig erfolgreich.

Doch Meat Loaf rappelte sich auf. Anfang der 90er-Jahre versöhnte er sich mit Steinman und produzierte mit ihm das zweite „Bat Out of Hell“-Album, das heute für eines der größten Comebacks der Musikgeschichte steht. Die erste Auskopplung „I‘d Do Anything for Love (But I Won‘t Do That)“ eroberte die Charts - 16 Jahre nach seinem ersten internationalen Erfolg war er wieder ganz oben.

In seinen Songs geht es häufig um den siegreichen Kampf des Guten über das Böse. „Die Regel bei jeder meiner Platten, eigentlich die Regel meines ganzen Lebens war immer die gleiche“, sagte Meat Loaf einmal in einem Interview. „Eines Tages werden wir zurückschauen - und lachen.“

RND/dpa/hsc

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