Umstrittene Methode

„Melatonin-Mum“: Schauspielerin Kristen Bell verabreichte ihren Kindern Schlafmittel

US-Schauspielerin Kristen Bell hat zwei Töchter (Archivbild).

US-Schauspielerin Kristen Bell hat zwei Töchter (Archivbild).

Los Angeles. Melatonin-Gummibärchen als Einschlafhilfe? Um ihre Zweisamkeit als Paar genießen zu können, haben Kristen Bell und ihr Mann Dax Shepard auf umstrittene Methoden zurückgegriffen: In einem Interview verriet die Schauspielerin nun, dass sie ihren Töchtern gelegentlich Schlafmittel gebe.

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Als Synchronsprecherin im Disney-Hit „Die Eiskönigin“ sang Kristen Bell vermutlich bereits Hunderte Kinder in den Schlaf. Wie die 42-Jährige nun in einem Interview mit dem US-Nachrichtenmagazin „E! News“ verriet, musste sie bei ihren eigenen Töchtern jedoch zu drastischeren Methoden greifen: Um ihre Kinder Delta (7) und Lincoln (9) zum Einschlafen zu bewegen, gab die Schauspielerin ihnen in der Vergangenheit gelegentlich Gummibärchen, die mit dem Schlafhormon Melatonin angereichert sind.

„Damit sind sie schneller eingeschlafen. Es ging ihnen gut, und mein Mann und ich hatten Zeit zu zweit“, erzählte Bell. Weil ihre Kinder auf einer Matratze auf dem Boden im Elternschlafzimmer schliefen, sei dies die einzige Möglichkeit gewesen, als Paar abends Zweisamkeit zu genießen. „Wir wollen nicht schlafen gehen, wenn sie schlafen gehen wollen. Also haben wir unsere Kopfhörer per Bluetooth an den Fernseher angeschlossen, eine Sendung angemacht und die Kinder haben währenddessen geschlafen.“

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Kritik an „Melatonin-Moms“

Mittlerweile sei es Bell und ihrem Mann Dax Shepard gelungen, ihre Töchter aus dem elterlichen Schlafzimmer auszuquartieren. „Wir haben es gerade geschafft, dass sie nicht mehr auf dem Boden auf dieser Matratze bei uns schlafen. Sie können mir also gratulieren - sie schlafen jetzt in ihrem Zimmer auf Betten direkt nebeneinander, und sie kuscheln miteinander statt mit uns“, berichtete der „Bad Moms“-Star. Ob sie ihren Kinder noch immer mit Melatonin-Gummibärchen gebe, verriet Bell nicht.

In den USA kritisieren Experten derzeit den Gebrauch derartiger Hilfsmittel - vor allem, weil immer mehr „Melatonin-Moms“ auf der Videoplattform TikTok zeigen, wie sie ihren Nachwuchs mithilfe der Süßigkeiten zum Schlafen bringen. Bei zu hohem Konsum bestehe laut Medizinern das Risiko, dass Kinder auch tagsüber unter Müdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsproblemen leiden.

RND/Teleschau

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