„L. A. Crash“-Regisseur

Vergewaltigungsprozess: Oscargewinner Paul Haggis muss 7,5 Millionen Dollar zahlen

Regisseur Paul Haggis bei einem Gerichtstermin in New York.

Regisseur Paul Haggis bei einem Gerichtstermin in New York.

New York. Erfolgsfilmemacher Paul Haggis muss mindestens 7,5 Millionen Dollar (rund 7,3 Millionen Euro) an eine Frau zahlen, die ihm Vergewaltigung vorwirft. Dies ordnete eine Jury in New York am Donnerstag (Ortszeit) an. Die Geschworenen sprachen dem mutmaßlichen Opfer zudem einen sogenannten Straf­schadens­ersatz zu. Die Summe soll zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt werden.

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Die Klägerin, eine Agentin in der Filmbranche, warf Haggis in dem Zivilverfahren vor, sie 2013 in seiner Dachwohnung in Manhattan erst zum Oralsex gezwungen und dann vergewaltigt zu haben. Immer wieder habe sie „Stopp“ gerufen, doch habe er weitergemacht, sagte die Frau aus.

Haggis sagte indes aus, sie habe ihm „nie irgendein Zeichen gegeben, dass es irgendetwas anderes als einvernehmlich“ gewesen sei, bis er 2017 von ihren Anwälten gehört habe. Bekannt ist Haggis für sein Drehbuch zum Sportdrama „Million Dollar Baby“ und seine Regiearbeit beim Episodenfilm „L. A. Crash“ – beide Filme räumten Oscars ab.

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RND/AP

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