ADAC warnt

Feiertage und Ferien: Wo in Deutschland Stau droht

Autos stehen auf der A8 im Stau. Am kommenden Wochenende sollen die Straßen voll werden. (Archivbild)

Autos stehen auf der A8 im Stau. Am kommenden Wochenende sollen die Straßen voll werden. (Archivbild)

Berlin/München. Ferienbeginn, Ferienende und zwei regionale Feiertage. Das bedeutet am vielerorts langen Wochenende (29. Oktober bis 1. November) viel Verkehr auf den Fernstraßen Richtung Alpenraum und an die Küste, prognostiziert der Auto Club Europa (ACE). Auch dem ADAC zufolge ist mancherorts mit Stau zu rechnen. Doch eine gute Nachricht gibt es: Der Verkehr wird sich voraussichtlich auf mehrere Tage verteilen.

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In Bayern und Baden-Württemberg starten die Herbstferien. In Bremen, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Thüringen und auch Teilen der Niederlande enden sie – woanders beginnt die zweite Woche.

Der ACE erwartet das höchste Verkehrsaufkommen am Samstag in Richtung Süden und Norden. Sonntag dürfte es auf den Heimreiserouten aus den Urlaubsgebieten am Meer und dem Alpenraum dichten Verkehr geben. Reformationstag (Montag, der 31. Oktober) und Allerheiligen (Dienstag, der 1. November) sind zudem regionale Feiertage, die ebenfalls den Kurzurlaubs- und Rückreiseverkehr befeuern dürften.

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Auf diesen Strecken wird es am langen Wochenende voll

Voll sind an allen Tagen auch die Bereiche der über 1000 vom ADAC gezählten Baustellen. Zudem sorgen Autobahnsperrungen und entsprechende Umleitungen für Zeitverluste (wie etwa auf der A 3, der A 21, der A 45 und der A 61).

Auch mit jahreszeitbedingten Störungen durch Nebel und Laub ist je nach Region zu rechnen. Auf diesen Strecken besteht Staugefahr (oft in beide Richtungen):

  • A 1: Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg – Lübeck
  • A1 / A 3 / A 4: Kölner Ring
  • A 3: Köln – Frankfurt/Main – Würzburg – Nürnberg – Passau
  • A 4: Erfurt – Dresden – Görlitz
  • A 5: Frankfurt/Main – Karlsruhe – Basel
  • A 6: Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A 7: Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A 8: Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A 9: Berlin – Leipzig – Nürnberg – München
  • A 10: Berliner Ring
  • A 11: Berliner Ring – Dreieck Uckermark
  • A 23: Hamburg – Heide
  • A 24: Hamburg – Berlin
  • A 31: Emden – Meppen – Oberhausen
  • A 40: Essen – Duisburg – Venlo
  • A 61: Koblenz – Ludwigshafen – Mönchengladbach
  • A 81: Heilbronn – Stuttgart – Singen
  • A 93: Rosenheim – Kiefersfelden
  • A 95/B2: München – Garmisch-Partenkirchen
  • A 99: Umfahrung München

Österreich und Schweiz: Auf diesen Alpenstraßen droht Stau

Der Transitverkehr macht sich auch auf den Autobahnen in Österreich und in der Schweiz bemerkbar. Ausflügler dürften sich zudem in die Urlaubsregionen aufmachen und wie in Deutschland auch die Nebenstrecken füllen. In Österreich und der Schweiz ist der 1. November ebenfalls ein Feiertag. Lange und viele Staus dürften laut ADAC aber die Ausnahme bleiben.

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Wartezeiten sind laut ACE an den Gotthardtunnel-Einfahrten möglich. Als Alternative kann sich ab einer Wartezeit von mehr als einer Stunde die San-Bernardino-Route (A 13) anbieten.

In den Alpenregionen ist vor allem in den mittleren und höheren Lagen bereits mit Wintereinbrüchen zu rechnen. Die Autos sollten entsprechend vorbereitet sein, etwa mit wintertauglicher Bereifung. Über die Lage auf den Alpenstraßen informiert der ACE online.

An den Grenzen der Nachbarländer sollte man sich auf kurze Wartezeiten einstellen. Wie lange man etwa an der Grenze von Österreich nach Deutschland an den Übergängen Walserberg (Salzburg – Bad Reichenhall), Kiefersfelden (Kufstein Süd – Kiefersfelden) und Suben (Ort i. Innkreis – Pocking) warten muss, sieht man online bei der österreichischen Infrastrukturgesellschaft Asfinag.

RND/dpa

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