Bei Flügen aus den USA

Wegen Lieferengpässen: Lufthansa geht deutsches Bier an Bord aus

Eine Passagiermaschine vom Typ Boeing 747 der Lufthansa startet vor dem Tower des Flughafens zu einem Transatlantikflug.

Lufthansa-Maschinen liefern Reisenden nach einem langen Urlaub einen ersten Vorgeschmack auf zu Hause. Nicht nur, weil an Bord Deutsch gesprochen wird, sondern auch wegen der Produkte, die die Airline im Sortiment hat. Säfte der Marke Albi beispielsweise. Und deutsches Bier. Genau darauf müssen Reisende aus den USA derzeit allerdings verzichten. Der Grund: Lieferengpässe.

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Lufthansa muss auf Ersatzprodukte aus den USA zurückgreifen

Wie das Portal „Aerotelegraph“ berichtet, werden die deutschen Produkte in der Regel auf dem Seeweg in die USA gebracht, wo sie zunächst in Cateringlager am Boden und anschließend in die Flieger der Lufthansa gebracht werden. Aktuell führe aber eine enorm hohe Nachfrage nach Seefracht zu akut mangelnden Kapazitäten. Sprich: Lieferungen von deutschen Produkten gelangen derzeit nicht in die USA.

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Wie ein Sprecher der Lufthansa gegenüber dem Portal bestätigt, sind die Lager in den USA, aus denen sich die Fluggesellschaft im Normalfall bedient, momentan größtenteils leer. Anstelle deutscher Produkte würden deshalb lokale Ersatzprodukte an Bord geladen.

Hohe Nachfrage nach Seefracht lässt Preise stark ansteigen

Wegen der hohen Nachfrage sind die Preise für Seefracht in den vergangenen Monaten in die Höhe geschnellt. Laut „Aerotelegraph“ hat sich der Freightos Baltic Index, der die Frachtraten für Containerseefracht widerspiegelt, innerhalb der letzten zwölf Monate vervierfacht.

Um gegen die starken Preiserhöhungen vorgehen zu können, hat US-Präsident Joe Biden kürzlich ein Gesetz zur Verbesserung der Überwachung der Seeschifffahrt unterzeichnet. Das neue Gesetz stärkt die Ermittlungsbefugnis der Federal Maritime Commission (FMC), der US-Behörde, die die Seeschifffahrt überwacht, und soll die Transparenz der Branchenpraktiken erhöhen.

RND/jaf

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