Urlaub in den USA: Preise für Mietwagen und Wohnmobile steigen

Wer eine USA-Tour plant, muss derzeit für Mietwagen, aber auch für Wohnmobile deutlich mehr zahlen als noch 2019.

Wer eine USA-Tour plant, muss derzeit für Mietwagen, aber auch für Wohnmobile deutlich mehr zahlen als noch 2019.

Am Montag hebt die US-Regierung den sogenannten Travel Ban für vollständig geimpfte Reisende aus dem Ausland auf. Nach mehr als anderthalb Jahren können Urlauberinnen und Urlauber dann endlich wieder den Time Square in New York besuchen, die steilste Straße der Welt in San Francisco erklimmen – oder die Nationalparks des Landes auf vier Rädern durchqueren.

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Doch wer in den kommenden Monaten einen Roadtrip mit einem Mietwagen oder einem Wohnmobil plant, muss sich auf hohe Ausgaben einstellen. Das hat eine Angebotsanalyse der Portale Billiger-Mietwagen.de, CamperDays und Holidu ergeben.

Verkleinerte Mietwagenflotten sorgen für hohe Preise

So zahlen USA-Reisende für Mietwagenbuchungen aktuell deutlich mehr als noch vor zwei Jahren. Eine Last-minute-Buchung für Dezember kostet der Analyse zufolge durchschnittlich 67 Euro pro Miettag – 46 Prozent mehr als noch im Dezember 2019. Ursächlich dafür sei eine Angebotsverknappung wegen der Verkleinerung der Mietwagenflotten während der Pandemie, heißt es in der Analyse.

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Zugleich versuchten die Anbieter, entgangene Einnahmen zu kompensieren. Beide Effekte würden Mietwagenbuchungen in den USA (Stand jetzt) auch noch für Juli und August 2022 deutlich teurer als im Vergleichszeitraum 2019 machen, nämlich um 25 beziehungsweise 37 Prozent.

Bis zu 40 Prozent Preissteigerung bei Wohnmobilen

Von Preissteigerungen betroffen sind auch die bei USA-Reisenden beliebten Wohnmobile. Wer jetzt für den Dezember bucht, zahlt für einen Camper im Schnitt 123 Euro pro Tag und damit den Angaben zufolge 40 Prozent mehr als noch vor der Pandemie im Dezember 2019.

Die Preisanstiege für aktuelle Buchungen mit Reiseterminen im Juli oder August 2022 werden im Vergleich noch mit 24 beziehungsweise 30 Prozent beziffert. Auch hier nennt die Analyse geschrumpfte Flotten aufseiten der Anbieter, aber auch gedrosselte Produktionskapazitäten bei den Herstellern der Camper als Gründe für die Preissteigerungen.

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Dass Urlauberinnen und Urlauber für Roadtrips durch die USA gerade tief in die Tasche greifen müssen, bestätigt auch das Vergleichsportal Check24 gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Als Ursache sieht das Portal jedoch nicht nur die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Mietwagenindustrie, sondern auch den aktuellen Chipmangel und die damit verbundenen Lieferschwierigkeiten bei neuen Fahrzeugen.

Steigende Preise auch in Europa

Auch in Europa liegen die Preise für Mietwagen aktuell um einiges höher als noch vor zwei Jahren. Wie das Preisvergleichsportal Billiger-Mietwagen.de mitteilt, fallen in Spanien statt den 2019 noch üblichen 17,90 Euro am Tag in diesem Jahr 33,50 Euro an – dies entspricht einer Preissteigerung von 87 Prozent. In Italien zahlen Reisende durchschnittlich 83 Prozent mehr als noch vor zwei Jahren, in Deutschland liegen die Preise etwa 50 Prozent höher.

RND/dpa/jaf

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