Schleswig-Holstein schert aus

Freedom Day verschoben: Tourismusverband blickt trotzdem zuversichtlich in die Zukunft

Die Maskenpflicht wird in einigen Bereichen wohl noch bleiben.

Die Maskenpflicht bleibt in den meisten Bundesländern vorerst noch erhalten.

Maskenpflicht und 3G-Regeln sollten am 20. März bundesweit fallen. Doch wegen hoher Corona-Infektionszahlen wird daraus nichts. Alle Bundesländer bis auf Schleswig-Holstein nutzen die im Infektions­schutz­gesetz verankerte Übergangsfrist und verlängern die Schutz­maßnahmen bis zum 2. April. Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern plant sogar eine Verlängerung der Regeln im gesamten Land bis zum Sommer.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Tourismus auf dem Weg zurück in die Normalität

Der Deutsche Tourismusverband (DTV) schaut trotzdem mit Zuversicht auf das Reisejahr 2022. „Es wird ein noch uneinheitlicher Restart für den Deutschland-Tourismus zurück in die Normalität. Angesichts sehr hoher Infektionszahlen können einige Bundesländer die Lockerungen mit Verantwortung erst Anfang April umsetzen. Dennoch kann der Deutschland-Tourismus jetzt mit Zuversicht auf das Ostergeschäft und den Sommer 2022 blicken“, sagte DTV-Präsident Reinhard Meyer in einer Stellungnahme, die dem Redaktions­Netzwerk Deutschland exklusiv vorliegt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Auch wenn noch viele Herausforderungen wie die Bekämpfung der Pandemiefolgen, Maßnahmen gegen den zunehmenden Fachkräfte­mangel, die extrem gestiegenen Energie- und Mobilitätskosten sowie weitere Fortschritte für einen nachhaltigen Qualitäts­tourismus bevorstünden, sei es gut, wenn der Tourismus wieder planbar nach vorne schauen könne. Nur so könne er auch Lösungen entwickeln und seinen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität leisten.

„Tourismus steht für Weltoffenheit, Völkerverständigung und Freiheit“

Auf Russlands Krieg gegen die Ukraine und seine dramatischen Folgen blickt der DTV-Präsident mit großer Sorge und Zuversicht gleichermaßen: „Tourismus steht für Weltoffenheit, Völker­verständigung und Freiheit. Die gesamte Branche zeigt Verantwortung und leistet tatkräftige Unterstützung für die Leidtragenden des Krieges – beispielsweise durch das Bereitstellen von Unterkünften für Geflüchtete oder durch Mobilitätshilfen mit Bus und Bahn“, so Meyer.

Der Krieg in der Ukraine hat aber nicht nur für große Hilfsbereitschaft gesorgt, sondern auch die Reiselust der Deutschen gebremst. In einer aktuellen Umfrage des Medien­unternehmens Counter vor 9 unter Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen im Reisevertrieb gaben 49 Prozent der Teilnehmer und Teilnehmerinnen an, die Buchungen seien seit Kriegsbeginn eingebrochen.

RND/jaf

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Spiele entdecken