Neuer Service am Flughafen Frankfurt

Start-up hilft Airlines bei Hotelsuche für gestrandete Passagiere

Passagiere am Flughafen in Frankfurt. Dort will ein Start-up bei Flugausfällen Airlines bei der Hotelsuche helfen.

Passagiere am Flughafen in Frankfurt. Dort will ein Start-up bei Flugausfällen Airlines bei der Hotelsuche helfen.

Immer wieder kommt es zu verspäteten oder ausgefallenen Flügen – vor allem im Reisesommer 2022 gab es davon einige. Airlines müssen dann betroffene Fluggäste versorgen und gegebenenfalls in einem Hotel unterbringen. Was bisher für beide Seiten mit viel Aufwand verbunden ist, will nun ein deutsches Start-up aus dem Rhein-Main-Gebiet vereinfachen.

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So soll die neue Website Airlines die Hotelsuche für gestrandete Fluggäste erleichtern

Layoverconnect.com soll Airlines bei der Hotelsuche für gestrandete Passagiere im Falle von Verspätungen helfen. Gründer Mohamed Al-Chalabi erklärt gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), wie das Ganze funktionieren soll: „Wenn eine Maschine stehen bleibt, dann müssen die Airlines jedes einzelne Hotel anrufen, um die Möglichkeit zur Unterbringung der Gäste zu erfragen“, so Al-Chalabi. Dieses „veraltete System“ arbeite bisher mit vielen Telefonaten, E-Mails und ausgedruckten Listen. Sein Unternehmen wolle diesen Aufwand minimieren.

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„Airlines können mit vier Klicks das passende Hotel selbst aussuchen. Im System geben sie ihre Bedürfnisse an, sehen, wie viele Zimmer in den Hotels frei sind, können eine Anfrage abschicken und gegebenenfalls die Passagierlisten übertragen“, sagt Al-Chalabi. Auch sei eine multiple Hotelauswahl möglich, um beispielsweise Hunderte Flugreisende gleichzeitig unterzubringen. Dabei können die Fluggesellschaften die Reisenden selbst verteilen oder dem System die Aufgabe überlassen. Außerdem wolle sich das Start-up um die Übersendung von Kostenübernahmebescheinigungen kümmert.

Zunächst biete das Start-up den Service am Flughafen Frankfurt an. In den nächsten Wochen und Monaten sollen die Airports in München, Stuttgart, in den Niederlanden und dann im Rest Europas folgen. Ab 2023 soll es das Angebot auch in Dubai geben.

Für das Unternehmen soll sich das System finanziell lohnen, indem eine Provision winkt, wenn Airlines tatsächlich eine Hotelbuchung vornehmen, berichtet das Portal Airliners.de. In Zeiten von Fachkräftemangel sei es wichtig, Layovers für alle Beteiligten zu vereinfachen, begründet Al-Chalabi den Bedarf an dem Service seines Start-ups.

RND/bv

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