Einschränkungen für Reisende

Streik in Frankreich legt am Donnerstag öffentlichen Verkehr lahm

Der Bahnsteig am Bahnhof Montparnasse: In Frankreich kommt es wegen der Streiks gegen die geplante Rentenreform wieder zu massiven Verkehrsbehinderungen.

Der Bahnsteig am Bahnhof Montparnasse: In Frankreich kommt es wegen eines Generalstreiks wieder zu massiven Verkehrsbehinderungen.

Die Gewerkschaft CGT hat ihre Mitglieder dazu aufgerufen, am Donnerstag, 10. November, an einem Generalstreik teilzunehmen. Das hat auch Auswirkungen auf Reisende. Im öffentlichen Nah- und Fernverkehr der französischen Bahn kann es zu Verspätungen und Ausfällen kommen.

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RATP rechnet mit „erheblichen Störungen des Verkehrs“

Auch der städtische Nahverkehr soll von Arbeitsniederlegungen betroffen sein. Der Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs in Paris und der umliegenden Region Île de France, RATP, rechnet nach eigenen Angaben mit „erheblichen Störungen des Verkehrs“. U-Bahnen, Busse, Straßenbahnen und Regionalbahnen – alle sollen von den Streiks betroffen sein.

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Wie die französische Zeitung „Le Parisien“ berichtet, sollen bei den Regionalbahnen (RER) die Linien A und B besonders stark betroffen sein. Weiter wolle die RATP alle ihre Vertriebskanäle mobilisieren, um Reisende mit möglichst präzisen Informationen in Echtzeit zu versorgen. Eine Pressemitteilung mit dem endgültigen Verkehrsplan soll am Mittwochmorgen vorgelegt werden.

Das fordern die Gewerkschaften

Der angekündigte Streik am Donnerstag ist eine Fortsetzung der Streikbewegungen im Oktober. Die Gewerkschaft CGT hatte bereits zu einem landesweiten Streik aufgerufen. Die Beteiligung war damals allerdings gering, da nur wenige Mitglieder dem Aufruf folgten.

Die Forderungen der Gewerkschaften: Reduzierung der Wochenarbeitszeit, Anhebung des Mindestlohns und Anpassung der Gehälter und Renten an die Inflation.

RND/jaf

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