Fußball, Niedersachsenpokal

1:4 in Heeslingen: Traum des SV Arminia Hannover vom DFB-Pokal ist geplatzt

Bedient: Arminias Trainer Skerdi Bejzade – hier bei einem Heimspiel – ging mit seinem Team beim Heeslinger SC unter.

Bedient: Arminias Trainer Skerdi Bejzade – hier bei einem Heimspiel – ging mit seinem Team beim Heeslinger SC unter.

Hannover. Für den Oberligisten Arminia Hannover ist der Traum vom Einzug ins Finale des Fußball-Niedersachsenpokals geplatzt – und damit auch der Wunsch nach der Teilnahme am DFB-Pokal. Um das Ticket im bundesweiten Wettbewerb spielt aber nur der Heeslinger SC. Er hat sich für das Endspiel am 26. März in Hannover qualifiziert nach einem 4:1-Halbfinal-Erfolg über den SVA.

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Auf einem teilweise holprigen und daher nicht einfach zu bespielenden Platz konnten die Gäste am Ostermontag die Partie in der ersten Halbzeit noch ausgeglichen gestalten. Zwar erzeugte der HSC viel Druck, die Arminen hielten aber dagegen – lautstark unterstützt von ihren rund 150 Fans. Die „Blauen“ waren ohne Luis Bautista und Mohammed Salifou angetreten, damit fehlten ihnen ihre beiden wichtigen Flügelzangen. Beide Teams hatten ihre besten Gelegenheiten im ersten Durchgang nach Standardsituationen.

SVA-Torhüter Holm sieht beim 0:3 nicht gut aus

Nach dem Wechsel kamen die Arminen zunächst wieder gut in die Partie. Innerhalb von zehn Minuten verloren sie aber dieses Halbfinale. Lennard Martens gelang das 1:0, nachdem er sich über die rechte Seite durchsetzte (54.). Drei Minuten später agierte Martens als Vorbereitet, als er einen Eckball in den Strafraum brachte. Kevin Rehling war zur Stelle und köpfte zum 2:0 ein.

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Und weiter ging der Sturmlauf der Heeslinger. Zunächst verpasste Tim Franke noch knapp nach einem Querpass von Martens (64.). Kurz danach war es aber passiert: Rehling (67.) erzielte das 3:0, dabei sah Arminia-Torhüter Lars Holm nicht gut aus.

Arminias Trainer freut sich über Fanunterstützung

Die Begegnung war damit entschieden. Der HSC konnte sogar noch erhöhen. Der überragende Martens, bester Mann auf dem Platz, flankte den Ball in die Mitte. Manuel Dias (83.) gelang das 4:0. In der Nachspielzeit verkürzte Luc Fender auf 4:1. „Jetzt geht’s los“, skandierten die Arminia-Fans – natürlich mit ein wenig Galgenhumor, denn eine Minute später war die Partie beendet. Weiter geht es im Landespokal nur für den Heeslinger SC gegen den Sieger des anderen Halbfinals, den TuS Lohne, der sich gegen Lupo Martini Wolfsburg mit 3:1 durchsetzte.

„In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt. Unsere Fehler haben uns dann in der zweiten Halbzeit das Genick gebrochen – wir haben zu viele Geschenke verteilt“, sagte SVA-Coach Skerdi Bejzade, der sich über die Unterstützung der Arminia-Fans freute. „Wir haben eine junge Mannschaft, sie wird aus den Fehlern lernen.“ Was noch fehle, ist die Erfahrung. „Fehler können passieren. Aber danach haben wir uns nicht stabilisiert.“

SV Arminia: Holm – Becker, Alten, Jankir, Papadopoulos (69. Hotel) – Ndiaye – Fender, Lucic (65. Ballerstedt), Doko, Ramme (82. Lasic) – Poschmann

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