Oberliga-Aufstiegsrunde

Torpremiere für Maslyakov: Egestorf gewinnt in Oldenburg

Für Germanias Wlad Maslyakov (links, hier gegen Arminia Hannover) ist es ein besonderer Tag.

Für Germanias Wlad Maslyakov (links, hier gegen Arminia Hannover) ist es ein besonderer Tag.

Barsinghausen. Auswärts klappt es momentan besser für den 1. FC Germania Egestorf/Langreder – zumindest, was die Resultate betrifft. In der Oberliga-Aufstiegsrunde gewann die Mannschaft von Paul Nieber nach zuvor nur einem Punkt aus zwei Heimspielen nun mit 2:1 (2:0) beim VfL Oldenburg. „In den zwei Spielen zuvor haben wir besser gespielt, aber keinen Sieg geholt, jetzt waren wir nicht so überlegen, haben aber die drei Punkte“, sagte der Egestorfer Coach.

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Die besseren Chancen seien im Verlauf der 90 Minuten aufseiten der Germania gewesen, sagte Nieber. Das Tor zum 1:0 hatte Seltenheitswert – und zwar in puncto Schütze. Linksverteidiger Wlad Maslyakov erzielte seinen ersten Treffer für die Egestorfer seit seinem Wechsel im Sommer 2019 vom VfV 06 Hildesheim. Nachdem er sich gegen vier Oldenburger durchgesetzt hatte, beförderte Maslyakov den Ball in den rechten Winkel (7. Minute). „Ein tolles Tor“, sagte Nieber.

Lübke verletzt ins Krankenhaus, Behnsen starker Ersatz

Jonas Lübke musste in der 21. Minute verletzt ausgewechselt und ins Krankenhaus gebracht werden. Der Mittelfeldallrounder erlitt nach einem Tritt gegen den Oberschenkel eine Quetschung der Bänder und Sehnen. Für ihn kam Dominik Behnsen ins Spiel, der nach einer Umschaltsituation auf Vorlage von Jannik Oltrogge das 2:0 markierte (34.).

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Nach dem Seitenwechsel kam der Gastgeber nach einer Ecke zum Anschlusstreffer durch Vafing Jabateh (57.). „Das war einer von gefühlt zwei Torschüssen der Oldenburger“, sagte Nieber. Der 1. FC Germania blieb dran und hatte noch gute Möglichkeiten durch Behnsen (75.) und Lorenzo Paldino. Der eingewechselte Stürmer fiel in aussichtsreicher Position zu Boden, statt das 3:1 zu erzielen, im Gegenzug mussten die Egestorfer noch auf der eigenen Torlinie den Dreier retten (90.+2).

Froh über die drei Punkte

„Wir sind froh, gewonnen zu haben“, sagte Nieber, dessen Team weiter einen Punkt Rückstand auf Spitzenreiter BSV Kickers Emden hat. Ein Extralob erhielt Innenverteidiger Robin Gaida, der sich garantiert sehr über die Torpremiere seines Abwehrkollegen Maslyakov gefreut hat.

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