Bezirksliga-Aufstiegsrunde

Auch Halvestorf eine Nummer zu groß: SV Ihme-Roloven fehlt die Fitness

Für Halil Büyüktopuk und seinen SV Ihme-Roloven gibt es aktuell wenig zu holen.

Für Halil Büyüktopuk und seinen SV Ihme-Roloven gibt es aktuell wenig zu holen.

Hannover. Es scheint, als sei die Bezirksliga-Aufstiegsrunde 2 eine Nummer zu groß für den SV Ihme-Roloven. Nach der 1:6-Pleite bei der SV Alfeld setzte es für den Vorrundenmeister der Bezirksliga 7 eine 0:5 (0:2)-Heimniederlage gegen die SSG Halvestorf-Herkendorf. Trainer Halil Büyüktopuk war trotz des erneuten Denkzettels nicht enttäuscht von seiner Mannschaft. „Das hört sich blöd an nach einem 0:5, aber wir haben das gar nicht schlecht gemacht“, sagte der Ihmer Trainer.

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Vielmehr habe er von den Halvestorfern, die in der Staffel als Top-Favorit auf den Aufstieg gehandelt werden, mehr erwartet. „Spielerisch habe ich mir die stärker vorgestellt“, sagte Büyüktopuk, der vor allem eine Qualität beim Gegner erkannte: „Bei denen war fast jeder Schuss drin, das war Wahnsinn.“ Dass seine Mannschaft dem neuen Spitzenreiter nichts entgegensetzen konnte, hatte für Büyüktopuk zwei Gründe. Zum einen ließen sich die zahlreichen Ausfälle in der Defensive nicht kompensieren. Zum anderen hätten die Ihmer ein hausgemachtes Fitnessproblem. „Gerade in der Defensive hat man gesehen, dass der Gegner einfach griffiger und fitter war und nicht unbedingt besser“, sagte Büyüktopuk.

Drei verletzungsbedingte Wechsel

Schon vor Wochen hatte der Übungsleiter ob der dürftigen Trainingsbeteiligung gemurrt, seine Warnungen bewahrheiten sich nun. „Ich habe den Jungs gesagt, sie müssen trainieren, wenn sie auf dem Niveau bestehen wollen“, betonte er. „Das wissen sie auch.“ Auch das Verletzungspech sieht er durchaus in mangelnder Fitness begründet. „Klar hat das etwas damit zu tun“, sagte er. Am Samstag musste Büyüktopuk dreimal verletzungsbedingt wechseln. Bei Co-Trainer Alexander Palamartschuk, der abermals in der Abwehr aushelfen musste, ging es schon nach knapp zwanzig Minuten nicht mehr weiter. Für ihn kam Daniel Momirovski Rodriguez, der sich kurzfristig zur Verfügung gestellt hatte. „Den habe ich seit drei Monaten nicht gesehen“, meinte Büyüktopuk schmunzelnd. „Dafür hat er es aber gut gemacht.“

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„Wir sehen unsere Schwächen“

Auch Francisco Javier Pulido León (Rippenprellung) und Sergio Pulido León (Knieprobleme) mussten angeschlagen raus. Da war das Spiel aber bereits gelaufen. Cezar-Marco Paraschiv eröffnete nach ausgeglichener Anfangsphase den Torreigen (22.). Egcon Musliji erhöhte kurz vor der Pause (40.). Direkt nach Wiederbeginn verstolperte Alex Bittner die große Chance auf den Anschlusstreffer, quasi im Gegenzug traf Can Gürek auf der Gegenseite (50.). „Damit war alles klar“, sagte Büyüktopuk. Musliji (65.) und Rodi Celik (87.) legten weitere Treffer nach. Büyüktopuk sieht die Aufstiegsrunde schon als Lernprozess für die kommende Spielzeit. „Wir sehen unsere Schwächen, sehen, was noch fehlt. Das hilft uns bei den Planungen für die neue Saison.“

Von Tobias Kurz

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