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Dedensen statt Degersen: Kreisligist holt Pedro Díaz García als neuen Trainer

Dedensens Spartenleiter Frank Sprehn begrüßt den künftigen Coach Pedro Díaz García (rechts) sowie dessen "Co" Alexander Nicolai (links).

Dedensens Spartenleiter Frank Sprehn begrüßt den künftigen Coach Pedro Díaz García (rechts) sowie dessen "Co" Alexander Nicolai (links).

Seelze. Schon im Dezember hatte Sascha Pohle verkündet, dass für ihn am Ende der Saison Schluss ist als Chefcoach des Kreisligisten SV Dedensen. Der Verein ist nun bei der Suche nach einem Nachfolger fündig geworden: Pedro Díaz García wechselt zum Seelzer Klub am Kanal, seinen bewährten Co-Trainer Alexander Nicolai bringt er auch gleich mit.

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Ein Abschied im Guten. Im Januar 2014 übernahm Pohle das Team in der 1. Kreisklasse, mittlerweile hat sich der SV Dedensen im oberen Drittel der Kreisliga etabliert. Auch in dieser Spielzeit gehören die Rot-Weißen als Tabellendritter zu den besten Mannschaften ihrer Staffel. Die aktuelle sportliche Situation war denn auch nicht ausschlaggebend für Pohles Entscheidung, vielmehr war er der Meinung, dass der Mannschaft nach so langer Zeit ein Tapetenwechsel auf der Trainerposition gut täte. Gleichzeitig sei er persönlich offen und bereit, eine neue Aufgabe mit frischem Elan anzugehen.

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Seit vier Jahren coacht der ehemalige Bezirksligastürmer Pedro Díaz García den SV Degersen in der 2. Kreisklasse, ihm zur Seite steht mit Nicolai ebenfalls ein regional bekannter Kicker. Beide schnüren in Degersen auch noch regelmäßig selbst die Fußballschuhe. „Die beiden möchten gern den nächsten Schritt in ihrer Trainerlaufbahn machen und haben Kontakt zu uns aufgenommen. Wir hatten ein super Gespräch“, schildert Frank Sprehn, Spartenleiter des SV Dedensen. Das Duo aus Degersen habe sich zwei Testpartien des Kreisligisten angeschaut und dann prompt unterschrieben.

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Díaz García und Nicolai lernen neues Team schon kennen

Die offizielle Übergabe des Staffelstabes erfolgt zwar erst im Sommer, aber schon jetzt werden die Neuen mit eingebunden. Und das bezieht sich nicht allein auf die Kaderplanung für die kommende Spielzeit. „Pedro und Alex haben letzte Woche ihre erste Trainingseinheit bei uns geleitet. Das soll auch künftig immer mal wieder so laufen. Auf diese Weise lernen sie die Mannschaft kennen. Und umgekehrt, wissen die Spieler, was auf sie zukommt. Also profitieren alle davon“, sagt Sprehn. Er habe ein sehr gutes Gefühl bezüglich der getroffenen Trainerwahl. „Es lässt sich gut an. Und Sascha gewährt seinen Nachfolgern jegliche Unterstützung. Unser Ziel war es, der Mannschaft frühzeitig einen Nachfolger zu präsentieren und einen nahtlosen Übergang zu schaffen, das scheint geglückt.“

Einen Wermutstropfen gibt es trotz allem. Nicht nur der langjährige Chefcoach des SV Dedensen verabschiedet sich zum Saisonende. Auch Goalgetter Markus Vogel, der eng mit Pohle befreundet ist, strebt nach einer sportlichen Veränderung. „Markus hat seinen Weggang erklärt. Er versucht, noch mal höherklassig Fuß zu fassen. Fünf Jahre war er bei uns, so lange wie noch bei keinem anderen Klub zuvor. Er hat Verantwortung auf dem Platz übernommen und viele Tore für uns geschossen. Wenn er nicht mehr da ist, sind andere Spieler gefordert, in die Bresche zu springen“, so Sprehn.

Von Nicola Wehrbein

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