Fußball-Landesliga

Defensivstark und enorm effizient: 1. FC Sarstedt lässt beim 3:0 gegen Godshorn nichts zu

Marcel Bednarek (links, gegen Godshorns) Sebastian Bönig und seine Kollegen vom 1. FC Sarstedt präsentieren sich sehr griffig.

Marcel Bednarek (links, gegen Godshorns) Sebastian Bönig und seine Kollegen vom 1. FC Sarstedt präsentieren sich sehr griffig.

Sarstedt. Mit den Tugenden, denen die Kicker des 1. FC Sarstedt den Aufstieg ins Bezirksoberhaus zu verdanken haben, arbeiten sie aktuell daran, den Landesliga-Klassenerhalt einzutüten. Auch beim 3:0-Heimsieg gegen den TSV Godshorn glänzte das Team von Marc Vucinovic vor allem mit zwei Qualitäten: mit Defensivstärke und enormer Effizienz. „Wir haben haben drei von vier dicken Chancen genutzt und nicht eine einzige Möglichkeit zugelassen“, lobte der Coach.

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In der Startphase sei das Gästeteam das gewesen, das etwas mehr Spielanteile verbucht habe, so Vucinovic. „Die Godshorner haben schon versucht, das Heft in die Hand zu nehmen, aber zwingend wurde das nicht.“ Insgesamt hätten beide Seiten ihr Spiel angesichts der unebenen Rasenfläche ähnlich angelegt. Hüben wie drüben sei primär auf lange Pässe gesetzt worden, „und dann wurde auf zweite Bälle gegangen“, so der Sarstedter Trainer.

Geholfen habe seiner Mannschaft der frühe Doppelschlag zum 2:0. „Wir waren wieder extrem effektiv, haben gleich unsere ersten beiden Möglichkeiten eiskalt genutzt.“ In der 7. Minute entwickelte sich aus einem Ballgewinn im Zentrum ein Angriff über die linke Seite: Der starke Christian Schäfer bediente Torjäger Jonas Jürgens, der den Ball flach in die Mitte passte, wo Hannes Thomas nur noch eindrücken musste. Nur wenig später setzte sich Schäfer erneut am linken Flügel durch, servierte die Kugel dann Jürgens, der eiskalt den zweiten Treffer folgen ließ (17.). „Das hat der Mannschaft noch mehr Selbstbewusstsein und Stabilität verliehen“, so Vucinovic.

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Die Hausherren standen kompakt, wirkten extrem präsent und hielten die Gäste gekonnt und clever vom eigenen Strafraum fern. Das Meiste habe sich in der Folge zwischen den Strafräumen abgespielt, so Vucinovic. Außer einigen ungefährlichen Distanzschussversuchen habe sein Team dem TSV gar nichts erlaubt.

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Die Sarstedter dagegen hatten immer wieder Balleroberungen und Möglichkeiten, schnell umzuschalten. „Das ist heute der einzige Kritikpunkt: Wir hatten drei, vier Situationen, in denen wir in Überzahl kontern und eigentlich ein Tor machen müssen, haben da wir aber den letzten Pass nicht sauber genug gespielt.“ Andernfalls wäre das Resultat noch deutlicher ausgefallen. Für das 3:0 sorgte dann Schäfer höchstpersönlich, der einen Eckball direkt verwandelte (73.). „In der Halbzeitpause habe ich den Jungs noch mal nahegelegt, nicht nachzulassen. Wir müssen noch einen Treffer nachlegen, um endgültig Ruhe zu haben. Das haben sie gemacht.“

Von Jens Niggemeyer

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